Das passiert, bevor die Pager abgehen

12.11.2025 | 19:00 | Ausflug
Unsere Feuerwehrjugend durfte einen Blick hinter die Kulissen der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) Feldkirch werfen.
Dort erfuhren die Jugendlichen, was alles passiert, bevor unsere Pager abgehen: Wie ein Notruf abgesetzt wird, welche Informationen wichtig sind und welche Schritte im Hintergrund laufen, bis schließlich die Einsatzkräfte alarmiert werden.

Ein richtig interessanter Abend – mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Einblicken in die Arbeit der Leitstelle, die bei jedem Einsatz die erste Anlaufstelle ist.
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Jederzeit kanns soweit sein!

Am Mittwoch, den 6. November, haben wir unsere Jugendfeuerwehr bei ihrer Funkübung mit einem echten Einsatzszenario überrascht. Die Meldung: Rauchentwicklung in einer Turnhalle, mehrere Personen vermisst. Ab da hieß es: volle Konzentration! Die Jugendlichen mussten eine richtige Einsatzlage abarbeiten – mit Lageführung, Personensuche, Innen- und Außenangriff, Zubringerleitung, Beleuchtung, Belüftung und allem, was dazugehört. Die Übung war top vorbereitet und von den Jugendlichen richtig stark umgesetzt. Man hat gesehen, wie gut das Zusammenspiel schon funktioniert und wie viel Engagement dahinter steckt. Ein großes Lob an die Betreuer fürs Ausarbeiten – und an unseren Nachwuchs für die saubere Leistung. Wir sind richtig stolz auf euch!
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Für ein sauberes Lustenau!

Am Samstag hieß es für unsere Feuerwehrjugend frühmorgens schon: Handschuhe an, Zangen raus und los geht’s! Gemeinsam mit vielen anderen fleißigen Helferinnen und Helfern war unser Nachwuchs bei der Flurreinigung in Lustenau mit dabei. Mit Fleiß wurden zahlreiche Säcke mit Abfall gefüllt – von Dosen und Plastikflaschen bis hin zu dem einen oder anderen kuriosen Fundstück. Nach getaner Arbeit gab’s für alle natürlich eine wohlverdiente Stärkung! Wir sind richtig stolz auf unsere Feuerwehrjugend – super Einsatz für eine saubere Gemeinde!
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Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerbe in Weiz (Steiermark)

Fast ein bisschen überraschend – aber umso schöner: Unsere Feuerwehrjugend-Wettkampfgruppe Lustenau hat sich im Juli bei den Landesleistungsbewerben in Satteins für die Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerbe in Weiz (Steiermark) qualifiziert. Nach langem Warten, viel Vorfreude und einem letzten Training mit Elternabend inklusive T-Shirt-Ausgabe ging es am Donnerstag frühmorgens los. Treffpunkt: 5 Uhr. Stimmung: verschlafen, aber voller Energie. Gemeinsam mit den anderen Vorarlberger Gruppen reiste unsere Jugend mit dem Bus in die Steiermark und bezog Quartier in der HTL Weiz. Am Freitag stand auch schon der Trainingsbewerb an – zwei kleine Fehler im Parkourlauf, der Staffellauf dafür fehlerfrei. Schon da zeigte sich: Unsere Mädels und Jungs sind nicht nur motiviert, sondern halten auch zusammen. Am Abend folgte die offizielle Eröffnungsfeier in der Stadtmitte – parallel dazu war auch schon der Fanklub auf dem Weg Richtung Steiermark, um die Gruppe lautstark zu unterstützen. Dann endlich der große Tag: Der Bewerb am Samstag: Weiße Lustenau-T-Shirts an, aufwärmen, anmelden – und los! Am Abend folgte dann die Siegerehrung – mit einem kleinen Feuerwerk, buntem Rauch und einer richtig toller Stimmung. Für uns spielt die Platzierung auf der Rangliste keine Rolle (Rang 44) - sondern die im Herzen und da haben unsere Wettkämpfer/innen definitiv Platz 1 erreicht! Danach stand PARTY am Programm - bis zu Schluss haben wir in der Stadthalle bei der Jugenddisco alles gegeben (ja, auch der Fanklub ;) – und besonders gefeiert wurde natürlich auch unser Fabian, der am Sonntag seinen 15. Geburtstag hatte. Zurück in Lustenau gab’s am Sonntagabend noch einen kleinen Empfang im Feuerwehrhaus – inklusive Geburtstagskuchen und viel Applaus für unsere Jugend. Wir bedanken uns beim Fanklub, fürs Anfeuern, bei den Eltern für die Unterstützung, bei der Feuerwehr und Stadt Weiz für die Austragung und VOR ALLEM: Bei den Betreuern Nathalie, Jonas und Stefan - ohne euch wäre dieses unvergessliche Wochenende gar nicht erst möglich gewesen!
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24 Stunden Action

Der diesjährige Action-Day der Feuerwehrjugend hatte es wieder in sich. Die Organisatoren hatten wieder für jede Menge Spaß und Action gesorgt. Nachdem die 26 Jugendlichen im Feuerwehrhaus "eingecheckt" und ihren Pager ausgefasst hatten, startete der Einsatzreigen mit einer Bezirksübung, an der sich auch die Feuerwehrjugend aus Dornbirn und aus Hohenems beteiligten. Bei der Firma Zumtobel war ein bunter Strauß an Einsatzaufgaben - von Löscharbeiten bis zum Gefahrguteinsatz - abzuarbeiten. Belohnt wurde der Einsatz der rund 60 Jugendlichen durch eine große Schar an Besuchern und durch ein erfrischendes Eis. Dann rückte die Feuerwehrjugend Lustenau wieder ins Gerätehaus ein. Es folgten Spiel und Spaß bis die zwei "Züge" der Feuerwehrjugend einerseits zu einem medizinischen Notfall hinter verschlossener Türe und andererseits zu einem Containerbrand gerufen wurden. Am späteren Abend ging ein Notruf ein, der von einem Gebäudebrand beim Gutshof Heidensand berichtete. Die Anfahrt konnte auf Sicht erfolgen und die Jugendlichen starteten einen umfassenden Löschangriff. Trotz explodierender Gasflaschen gelang es rasch, den Brand zu löschen, das Nachbarobjekt zu schützen und eine stabile Wasserversorgung vom Alten Rhein zu errichten. Auch die verschütteten Personen im Nachbarhaus wurden rasch lokalisiert und versorgt. Um 04:00 Uhr früh wurde die Feuerwehrjugend zu einer Massenkarabolage im Glaserweg gerufen. Ein Traktor war aus einer Ausfahrt ausgefahren und kollidierte mit einem Pritschenwagen. Diesem fuhren wiederum ein PKW und ein weiterer Pritschenwagen auf. Es gab viele Verletzte, die gerettet und versorgt werden mussten. Knifflig war eine Gefahrgutladung auf einem Pritschenwagen, die sich als Ammoniak herausstellte, aber gottlob nicht ausgetreten war. Auch eine vermisste Person konnte rasch gefunden werden. Am späteren Morgen wurden die Jugendlichen noch einmal geweckt. Die zwei Züge wurden wiederum zu einem Containerbrand und zu einem medizinischen Notfall hinter verschlossener Türe gerufen. Dabei waren - wie bereits am Vortag - auch massive Türen aufzubrechen, um zu den Verletzten zu gelangen. Eine Brandmeldeanlage war die Ursache für den letzten Einsatz am späteren Vormittag. Allerdings wurde der Einsatz auf der Anfahrt storniert. Müde, aber begeistert räumten die Jugendlichen ihre Feldbetten auf, putzten und rüsteten die Fahrzeug auf und machten sich auf den Weg nach Hause. Das Betreuerteam im Feuerwehrhaus hatte für stärkende Verpflegung gesorgt und zeichnete auch für das Rahmenprogramm verantwortlich. Gleich zwölf Kameradinnen und Kameraden waren mit der Organisation der Einsätze betraut. Ihnen allen gebührt ein großes Dankeschön! Der Bauhof Lustenau stellte sein Betriebsgelände als Einsatzhauptquartier zur Verfügung und verstärkte die Einsatzorganisation mit zwei nützlichen Fahrzeugen. Auch dem Bauhof ein herzliches Dankeschön!