24 Stunden Feuerwehr - ein Programm mit Spaß, Spiel und jede Menge Einsätzen erfreute die Feuerwehrjugend am vergangenen Wochenende.
FWJ-Leiter Stefan Knoll und sein Team sorgten für ein abwechslungsreiches Programm im Feuerwehrhaus, während Einsatzleiter Milos Zivanovic mit André Schnetzer, Lukas Hämmerle, Stefan Fitsch und Daniel Steinhofer zusammen mit einem motivierten Helferteam für durchorganisierte Einsätze sorgte. Am Samstag Nachmittag war auch die Jugendgruppe der Rotkreuzabteilung Lustenau "im Einsatz".
Nach dem "Einchecken" im Feuerwehrhaus und einem ordentlichen Mittagessen startete der Reigen der Einsätze mit einem Verkehrsunfall im Rasis Bündt und einem Containerbrand samt vermissten Personen in der Musikschule. Nach einer Verschnaufpause wurden die Einsatzkräfte zu einem Flüssigkeitsbrand (Feuerlöscherübung) und einer Sachgutbergung (Tresor im Riedgraben) gerufen. Am frühen Abend mussten die zwei Feuerwehrjugend-Züge eine Ölspur und einen weiteren Flüssigkeitsbrand abarbeiten.
Um Punkt 22:00 Uhr wurde eine unklare Rauchentwicklung beim Gutshof Heidensand gemeldet, die rasch zu einem F4 Gebäudebrand aufgestuft werden musste. Die jungen Feuerwehrleute sahen den Feuerschein schon von weitem. Es galt, eine Zubringerleitung vom Alten Rhein zu legen und den Brand mit zwei Tanklöschfahrzeugen und vier Angriffsleitungen zu bekämpfen. Der Brandort, an dem zufällig die Eltern und Verwandten, aber auch Bürgermeister Kurt Fischer anwesend waren, musste auch ausgeleuchtet werden. Nach knapp einer Stunde war der Brand unter Kontrolle und die jungen Feuerwehrleute hatten Alles gegeben.
Nachdem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet waren, begann die Nachtruhe, die jäh von einer weiteren Alarmierung um 04:00 Uhr morgens unterbrochen wurde. In der Hohenemserstraße waren zahlreiche Vermisste im Dunkeln zu suchen und ein Hubschrauber-Landeplatz musste ausgeleuchtet werden. Nach diesem Einsatz brauchten die Jugendlichen eine etwas längere Erholungsphase.
Erst gegen 08:30 Uhr wurden die zwei Züge einerseits zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen in der Reichenaustraße und zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Reichshofsaal gerufen. Nach diesen kleineren Einsätzen wurde gebacken. Und zwar ein Zopf für die Mütter, die am Muttertag auf ihre ausgeschlafenen Kinder warteten und auch einen Blumengruß aus dem Feuerwehrhaus bekamen.
Insgesamt war es ein spannender und unterhaltsamer 24-Stunden-Bereitschaftsdienst, der ohne die vielen Helfer nicht zu stemmen gewesen wäre. Deshalb gebührt allen ein riesengroßes Danke!