Auszug aus dem Original-Protokoll über die am 18/3 1900 abgehaltene Hornsignalschule Nachmitag ¼ 3 Uhr in der Weinstube. II Mittheilung vom H Hauptmann betreffs Brand beim H Simon Jeni in Hard am 2/3 1900 u. sind zirka 16 – 17 Mann von Nahts 11 bis Morgens 2 Uhr ununterbrochen in Thätigkeit
1/3
Holz - Brand Albert Scheffknecht "Sinesis"
Auszug aus dem Original-Protokoll vom 10/12 1899 im Gasthaus zur Traube Nachmitag 3 Uhr II. Vertheilung des Verdinstes vom Brande Albert Scheffknecht vom 3/12 und zwar per Stunde u. Mann 15 kr maht vür 2 Stunden 30 kr hernach Bußeneinzug und ging vlott von statten III Besprechung des Brandes vom 3/12. 99 und wurde von Josef Vogel St zimmlich eingehend erörtert und auh auseinandersetzungen des Spritzenmeister G. Hämmerle in allen Sekzionen zur vollsten Zufridenheit gearbeitet. Vorarlberger Volksblatt: 05.12.1899 Bregenz, 4. Dec. Gestern brannte in Lustenau während des vormittägigen Hauptgottesdienstes das Gebäude des Albert Scheffknecht in Holz total nieder. Das Sticklocal, Stickmaschine und etwas Mobilien konnten gerettet werden. Brandursache unbekannt. Der Beschädigte ist mittelmäßig versichert. Vorarlberger Landeszeitung vom 05.12.1899 Lustenau, 03. Dec. (Brand.) Heute vormittags 9 Uhr während des Hauptgottesdienstes brach im Hause des Albert Scheffknecht dahier Feuer aus, das in rasender Schnelle um sich griff und bei dem Umstande, als die Nachbaren wie auch der Hausbesitzer und fast alle seine Familienmitglieder in der Kirche waren, nicht gelöscht werden konnte, bis das Haus vernichtet war. Das Vieh konnte gerettet werden, nur ein Schwein erlitt einen Schaden, dagegen fielen alle Hausgeräte, Wäsche u.s.w. den Flammen zum Opfer, denn das Feuer ist, wie es scheint, vom Kamine entstanden und brannten daher die Kammern alsbald lichterloh. Der Beschädigte ist, wie man hört, mäßig versichert, erleidet aber doch, da sämmtliche Vorräthe von Heu u.s.w., sowie die Fahrnisse zu Grunde gegangen, bedeutenden Schaden. Ein Glück war es, daß Windstille herrschte, sonst wäre das große, kaum 6-8 m entfernte Nachbarhaus auch verloren gewesen, denn es dauerte ziemlich lange, bis Wasser zur Verfügung stand, da solches mittels Schläuchen aus einem ca. 300 m entfernten Kanale hergepumpt werden mußte.
1/1
Hag, Haus Nr. 633 - Brand Johann Hämmerle "Zollers"
Auszug aus dem Original-Protokoll, aufgenommen im Adler am 6/III 1898 Nahmitag 4 Uhr. II. Besprechung und Belehrungen vom Brande des Jochann Hämmerle am Haag vom 28/II 1898. Hauptsächlich vom Hauptmann u. Stellvertretter sowie Obersteiger. III Wegen ungebürlichen Betragen eines Mitglides u. zwar Wilebald Bösch Schuster, beim Brande am 28/II. wurde von Ausschlißen gesprochen und hin u. her Depatirt und um Schlusse dem Ausschuß anheimgestelt zum die Sahe zu ordnen und in einer späteren Versammlung dem Verein mitzutheilen. Vorarlberger Volksblatt: 03.03.1898 Lustenau, 28. Febr. Heute abends ½ 6 Uhr brach im Hause des Hermann Hämmerle am Hag (in der Nähe des Bahnhofs) Feuer aus und äscherte in kurzer Zeit das ganze Wohnhaus sammt Stadel ein. Mit knapper Noth konnte nach das Vieh und Pferd gerettet werden. 3 Wagen, sowie die meiste Farniss fiel dem verheerenden Elemente zum Opfer. Im Laden konnte das meiste gerettet werden.