Um 21.40 Uhr wird über den Notruf ein Brand eines Holzschuppens neben dem Haus Holzmühlestraße 20 gemeldet. Die Ausschußmitglieder rücken sofort aus und bringen den Brand rasch unter Kontrolle.
Nach beendeten Ablösch- und Aufräumarbeiten kehren sie mit Tank 1 und Pumpe 1 gegen 23.00 Uhr zurück.
Der Kommandant dankt für den raschen Einsatz und setzt die Ausschußsitzung fort.
Als die ersten Löschmannschaften am Brandobjekt, einem alten stilistisch unverfälschten Rheintalerhaus, eintrafen, mußte festgestellt werden, daß keine Rettung des denkmalgeschützten „Fischer Hauses“ mehr möglich ist. Es konnten nur noch Ablöscharbeiten durchgeführt werden. Um den Verdacht des „warmen“ Abbruchs vorzubeugen, erklärt der Eigentümer - die Hypo-Bank - in einer Presseaussendung, daß, mit einem Lauteracher Kunsthändler als Partner, das Haus einer fachmännischen Konservierung unterzogen und man das jetzigen Aussehen erhalten wollte. Der Besitzer des Objektes war Samstag und Sonntag mit Abbrucharbeiten im Inneren des schon lange leerstehenden Hauses beschäftigt, das Stück für Stück abgetragen, und nach Zwischenlagerung wieder originalgetreu aufgebaut werden sollte. Es besteht die Vermutung, daß das von Sandlern als Unterschlupf und Schlafstätte verwendete Haus aus Wut über den Verlust desselben, angezündet wurde.