Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1951
Kleinfeuer bei Josef Vogel Holz 23 infolge Kurzschluss. Konnte von Hausinsassen gelöscht werden!
Weitere interessante Beiträge
1/1
Forststrasse - Stadelbrand Josef Specht
Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950 Allarm? Silvesterscherz? Nein kein Spass denn im Stadel des Josef Specht, Forststr.1 war Feuer ausgebrochen das jedoch durch einen raschen Angriff an der weiteren Entwicklung gehemmt werden konnte!
1/10
Holzbrücke Unterfahr - Grossbrand
Auszug aus dem Original-Protokoll der Verhandlungsschrift über die am Samstag den 1. Juli 1950 im Gasthaus zum Löwen abgehaltenen Satzungsmässigen Versammlung unter dem Vorsitz des Kommandanten Geb. Fitz. Der Vorsitzende erstattet über den Brand wie folgt Bericht: Am 10. Juli 1950 um 1.30 h erfolgte von der Zollwache Rheindorf der thelefonische Anruf dass auf schweizer Seite in der Rheindorfer-Rhein-Brücke Feuer ausgebrochen sei. Hierauf ordnette ich an das die Wehr nur durch 3 Sirenenstösse zu alarmieren sei da keine Gefahr durch Nachbar Objekte bestand. Bei der Ankunft der Wehr um 1.40 h fand sie folgende Lage vor; Um 1.20 h brach vermutlich durch unbedachtes fortwerfen eines Ziggarettenstummels etwa 20 m vor dem schweizerischen Brückenausgang an der südwand Feuer aus das zuerst vom österr. Zollbeamten endeckt wurde. Da der Brand nicht sofort bekämpft wurde und das Feuer an dem in der Brücke liegende Stroh und an dem ausgetrockneten Holz reiche Nahrung fand konnte sich das Feuer sehr rasch ausdehnen. Leider wurde auch die Wehr spät alarmiert. Jedenfalls stand mehr als die Hälfte der Brücke in Brand. Der Rhein führte zur Zeit Hochwasser und war eine postierung der Spritzen an Demselben nicht möglich. Es musste somit der Brunnen bei der Wacht angefahren werden und wurde mit einer Railais-Schaltung beider Spritzen mit 2 C Leitungen angegriffen. Der erste Angriff erfolgte von innen und später mit 1 C-Leitg. auch von aussen. Eine grosse Menschenmenge beobachtete das imposante Bild das die brennende Brücke bot. Besonders als sie von Joch zu Joch einstürzte und brennend auf den hochgehenden Wogen des Rheins hinunter schwamm. So weit der Rhein bis zur Höchster Brücke übersehen werden konnte war er voll brennender Brückenteile, und Harder und Fussacher berichteten das am Morgen der See vor der Rheinmündung noch voll schwellender und brennender Teile gewesen sei. Die Brücke hatte eine Gesammtlänge von 148 m Länge 7.20 m br. und 7.60 höhe. Die Bedachung bestand aus Eternit und war das schussähnliche Krachen der berstenden Ziegel in der ganzen Gemeinde zu höhren. Interessant ist auch die Tatsache das bei diesem Brande 2 Feuerwehren von 2 Staaten tätig waren ohne dass sie miteinander in Kontakt standen, den es bestand keine Möglichkeit mit dem Auer Kommandanten in Verbindung zu treten. Um 4 h früh war der Brand gelöscht und konnte die Wehr unter zurücklassung einer Brandwache den Rückzug antretten. 33 m konnten noch erhalten werden während der Rest verbrannte und den Rhein hinabschwamm. Um 2.25 h erschien auch die Nachbarwehr Höchst zur Hilfeleistung muste aber nicht in Aktion tretten. Der Kommandant ersucht nun die Auer Wehrkam. um Ihre gemachten Erfahrungen bei diesem einmaligen Brande. Komd. Messner dankt vorerst für die freundl. Einladung dem sie gerne gefolgt seien da es wieder nach langer Zeit der erste Kontackt sei um die früher bestandenen Freundnachbahrlichen Bande zu knüpfen. Zum Brande selbst führt Er aus das sie um 1.40 h Alarmiert wurden und um 1.45 beim Brandplatze eintrafen. Auf schweizer Seite stand die Brücke zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand. Mit 3 Hpdr. u. 2 motor Spritzen Leitungen wurde der Brand angegriffen. Glücklicherweise musste der Angriff zur Gänze von Lande aus erfolgen, sonst währen wahrscheinlich noch Menschenleben zu beklagen den die Brücke stürzte in Sekundenschnelle ein und wurde sofort weggerissen. Somit hatten sie Feierabend und konnten nur noch zusehen wie sie einer stolzen Armada gleich den Rhein hinunter schwamm. Über den Angriff der Schweizer sprach noch ein Auer Kamerad und dankte Ihnen der Vorsitzende für Ihre Ausführungen. Unser Senior Johann Huber erklärt zum Brande das er in seiner 60 jähr. Dienstzeit noch nie erlebt habe dass man Wasser in den Rhein getragen habe. Hier sei es aber erstmals geschehen. Auch entstand dabei trotz stundenlangen spritzen kein Wasserschaden. Gottfried Hämmerle erklärt das bei Ausfahrt stehts einige Reserve Schläuche mitgenommen werden sollten. Kurt Alge und Rudolf Knapp sprechen über den Angriff und wird deren Meinungsverschiedenheit vom Vorsitzenden bereinigt. Über den Angriff sprachen noch Ferdi Hagen, Franz Pregler und Anton Feistenauer. Der Vorsitzende ersucht die Schweizer Kam. uns Bilder der Brennenden Brücke zu senden. Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950 Brand der Rheinbrücke Lustenau, Rheindorf! Der um 1.30 h früh gegebene Allarm brachte die Wehr rasch zur Stelle. Der Brand entstand auf dem ersten Drittel der 148 m langen Brücke vom schweizerischen Ufer her. Nach verzweifelten Löschversuchen seitens diensthabender Zollbeamten breitete sich das Feuer rasch nach beiden Seiten aus. Als an der Entstehungsstelle die Schirmverschalungen durchgebrannt waren wirkte die Brücke wie ein Kamin durch den das Feuer mit grosser Schnelligkeit raste, Konstruktion und Fahrbahn ergriff und durch die grosse Hitzentwicklung die Schieferbedachung zum schussartigen abbersten brachte Wegen Hochwasser konnte der Rhein nicht als Wasserbezugsort in Frage kommen u. so musste die Zisterne beim Gasthaus “Wacht am Rhein“, als solcher herangezogen werden. Der hoch fliessende Rhein machte uns jedoch jede wirksame Löschaktion zunichte bis das Feuer auf trockenem Boden kam. In donnerndem Rauschen brach die Brücke in sich zusammen, grosse Teile stürzten brennend in den Rhein der Sie auf seinen hochgehenden Fluten dahintrug. Ein schaurig, schönes, aber selten gesehenes Schauspiel der Naturgewalten!
1/4
Reichsstrasse - Grossbrand Rosa Grabher
Auszug aus dem Original-Protokoll der Verhandlungsschrift über die am 14. Mai 1950 vormittags 9 h im Gasthaus z. Traube abgehaltene Satzungsmässigen Versammlung der Ortsfeuerwehr unter dem Vorsitz des Wehrkommandanten Gebhard Fitz. Zum stattgefundenen Brande erstattet der Komd. Bericht: Am 9. Mai 1950 ertönten um 1.30 h die Alarmsirenen und riefen die Wehr wieder zu ernster Arbeit. Eine starke Brandröte zeigte der anfahrenden Wehr einen schon weit vorgeschrittenen Brand. Bei der Ankunft um 1.40 h stand der Stadel und der Dachstuhl des Hauses Reichsstr. 40 in Vollbrand und hatte das Feuer das infolge fehlens einer Brandmauer zwischen Haus und Stadel ungehinderte ausbreitungsmöglichkeit besas bereits das Obergeschoss ergriffen. Zimlich starker Südwind gefährdete besonders das gegenüber liegende Wohnhaus und die nördlich gelegenen Objekte. Obwohl der Wasserbezugsort 200 m. weit ab lag, konnte der Angriff schon nach 4 Minuten mit einer B mit 2 C Leitungen erfolgen. Besondere Aufmerksamkeit erforderte die hart am Hause vorbeiführende elektr. Freileitung und die Kamin-Einsturzgefahr. Im Zuge der Löschaktion muste der ganze Bezirk stromlos gemacht werden, da die Löscharbeiten stark gefährdet waren. Erst nach umlegung des Kamins konnten die Löschmannschaften den Angriff ins innere des Objektes vortragen und mit den Ablöscharbeiten beginnen, die um 4.50 h beendet waren so dass die Wehr nach 5 stündiger Arbeit einrücken konnte. Was die Arbeit der Wehr anbetrift war sie sehr gut und haben sich besonders die jungen Wehrmänner bestens bewährt. Zu diesem Brande erschien auch die Nachbar Wehr Höchst unaufgefordert mit Autospritze u. 9 Mann mussten aber nicht mehr in Aktion treten und konnten mit Dank für ihre Bereitschaft entlassen werden. Der Vorsitzende ersucht nun die Kam. um Ihre Wahrnehmungen beim Brande. Zugsführer Franz Pregler der als einer der Ersten am Brandplatz eintraff erklärt dass bei seinem Eintreffen das Objekt schon verloren war und das Nachbarhaus durch strahlende Hitze sich in gröster Gefahr befand nur mit aufbietung aller Kräfte bis zum eintreffen der Wehr gehalten werden konnte. Zugsführer Gottfried Hämmerle spricht ebenfalls über den Angriff und ermahnt die Kam. zur nötigen Vorsicht. Nur wenn Menschen in Gefahr sind ist der volle und rücksichtslose Einsatz zu verantworten nicht aber bei einem Objekt dass schon verloren ist. Robert Scheffknecht spricht über die Ausfahrt der Spritze und bemängelt dass im Brandfall nicht mit höherer Geschwindigkeit gefahren werden darf. Der Kommandant erklärt hiezu dass durch schnellfahren kein nennenswerter Zeitgewinn eintrete aber die Sicherheit des Fahrzeuges und der im Brandfalle besonders zahlreichen Passanten gefährdet sei. Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950 Vollbrand des Hauses Reichsstr. 40 der Rosa Grabher geb. Riedmann um 0.30 h. Am Haus entstand Totalschaden, Möbel konnten nur wenig gerettet werden. Nach 3 Stunden Arbeit konnte die Wehr einrücken
1/3
Vorachstrasse - Grossbrand Wwe. Maria Hollenstein, geb. Riedmann (Sattlers)
Auszug aus dem Original-Protokoll der Verhandlungsschrift über die am 30. April 1950 nach dem Gedächtnisgottesdienst im Gasthaus z. Frühlingsgarten abgehaltene Jahreshauptversammlung unter dem Vorsitz des Wehrkommandanten Gebhard Fitz. 14 Tage später, am Samstag den 15.4. früh 05.15 ertönten die Alarm Sirenen wieder. Im Hause der Ww. Hollenstein Maria Vorachstr. 19 war aus unbekannter Ursache im Stadel Feuer ausgebrochen das zuerst von Hausbewohnern endeckt wurde. In kurzer Zeit stand der ganze Stadel und der Dachstuhl des Hauses in Vollbrand. Infolge des dichten Schneegestöbers war der Brand nur auf kurze Entfernung sichtbar. 05.21 erfolgte die Ankunft des Löschzuges und wurden die Geräte am nur 60 m entfernten Grindelkanal postiert und der Brand vorerst mit 2 C Leitungen angegriffen, der später noch eine B Leitung folgte. Die Ablösch und aufraumungsarbeiten waren um 07.50 beendet so das die Wehr unter zurücklassung einer Brandwache von 3 Mann um 8 Uhr einrücken konnte. Zur Löschaktion äusserte sich Gruppenführer Gottfried Hämmerle dahingehend das beim Angriff weniger geredet werden soll. Zu befehlen haben nur die Führer der Löschaktion. Kurt Alge der als Erster am Brandplatz eintraff gibt seine Wahrnehmungen bekannt. Wie gewöhnlich waren die Fenster und Türen geöffnet so dass sich das Feuer sehr schnell ausbreiten konnte. Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950 Brand des Hauses Ww. Maria Hollenstein Vorach 19. Morgens 5 h. Stadel vollständig, Haus teilweise zerstört Löschaktion gut. Brandursache unbekannt.