Maria-Theresien-Strasse - Brandausbruch Gasthaus Lustenauer Hof

02.04.1950 | 06:30 | Brandeinsatz | Alarmstufe: ---
Auszug aus dem Original-Protokoll der Verhandlungsschrift über die am 30. April 1950 nach dem Gedächtnisgottesdienst im Gasthaus z. Frühlingsgarten abgehaltene Jahreshauptversammlung
unter dem Vorsitz des Wehrkommandanten Gebhard Fitz.

Am Sonntag den 2.4. früh 6.30 ertönte Feueralarm. In kürzester Zeit erschien die Wehr beim Lustenauer Hof woselbst in der Schenke der Gaststube vermutlich durch einen Zigarettenstummel ein Brand ausgebrochen war, der von Kirchgängern endeckt wurde.

Da sich unter den zuerst am Brandplatze anwesenden einige Wehrmänner befanden wurde der Brand richtig bekämpft so das beim eintreffen des Löschzuges der Brand lokalisiert war. Das Feuer wurde nun endgültig gelöscht ohne das die Motorgeräte in aktion gesetzt wurden. Bis Mittag blieb eine Brandwache am Brandort zurück.



Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950

Brandausbruch im „Lustenauer Hof“
Kein Angriff nötig.
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Lerchenfeldstrasse - Kleinfeuer Anton Hämmerle

Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950 Kleinfeuer bei Anton Hämmerle Lerchenfeld. Bis zum Eintreffen der Wehr kein Angriff mehr notwendig!
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Sandstrasse - Grossbrand August Hämmerle

Auszug aus dem Original-Protokoll der Verhandlungsschrift über die am 19. Feber 1950 im Gasthaus „z. Austria“ stattgefundene satzungsmässige Vereinsversammlung unter dem Vorsitz des Kommandanten Gebhard Fitz. Schon 30 Stunden später, am 14. Feber vormittags 9.15 h ertönte schon wieder Feueralarm. Schon eine Minute später fuhr die Autospritze aus. Bei Ankunft am Brandplatz stand der Stadel des August Hämmerle Sand 11 in Vollbrand und hatte das Feuer bereits auf dem Dachboden des Wohnhauses übergriffen. Der Angriff erfolgte mit einer B bezw. 2 C Leitungen der anschliessend von der Anhängespritze 2 weitere folgten. In kurzer Zeit war der Brand lokalisiert. Vom Mobilar konnte fast alles in Sicherheit gebracht werden. Um 12 h mittags war die Löschaktion beendet und konnte die Wehr unter belassung einer Brandwache um 12.30 einrücken. Über den Verlauf der Löschaktion war das Kommando befriedigt, vor allem war die Schnelligkeit des Eintreffens und der Angriff hervorragend. Nur soll beim Angriff mehr Vorsicht geübt werden. Insbesonders dürfen nie keine Privat-Leitern in verwendung genommen werden, es sei den dass Menschen Leben in Gefahr sind. Zugsführer Gottfried Hämmerle gibt seine Wahrnehmungen zu diesem Brande bekannt und ermahnt alle Kam. beim Vorgehen in verqualmte Räume äusserste Vorsicht anzuwenden. Rev. Insp. Linder erklärt zu diesem Brand das hier Brandstiftung vorliege und ersucht die Wehrmänner ihre Wahrnehmungen die zur Aufklärung von Brandursachen dienen können sofort der Gendarmerie mitzuteilen. Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950 Kaum war die Feuerwache eingerückt, kündigten die Sirenen einen neuen Brand. Im Hause des August Hämmerle, Sand 11, brach um 8.45 h ein Schadenfeuer aus, das den Stadel vollständig zerstörte, und das Wohnhaus schwer beschädigte. Trotz eines sehr raschen Angriffes konnte dies nicht verhindert werden jedoch wurde fast alles Mobilar gerettet! Wasserbezugsort, Feuerlöschbrunnen, Sandstr 9 lokalisiert u. abgedämpft 11.30 h. 3 Mann Brandwache, Brandursache: vermutlich Brandlegung.
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Kapellenstrasse - Grossbrand Eduard Kremmel

Auszug aus dem Original-Protokoll der Verhandlungsschrift über die am 19. Feber 1950 im Gasthaus „z. Austria“ stattgefundene satzungsmässige Vereinsversammlung unter dem Vorsitz des Kommandanten Gebhard Fitz. Am 13. Feber nachts 2.20 h brach vermutlich durch eine schadhafte Rauchkammer im Hause des Eduard Kremmel Kappellenstr. 17 ein Brand aus der sehr rasch um sich griff. Der Alarm der um 2.09 h einsetzte rief die Wehr in kurzer Zeit an die Brandstelle. Bei Ankunft stand er Stadel und der Dachstuhl in Vollbrand. Ein heftiger Süd-West Wind gefährdete die Nachbahrhäuser des Holzer „z. Gemsle“ und Hämmerle „Musses“. Die Autospritze wurde beim Brunnen Winkel postiert und eine 240 m lange B Leitung gelegt und mit 2 C Leitungen der Schutz der Nachbar-Objekte gewährleistet. Da der Brunnen bald Wassermangel aufwies wurde nur der Brand der mittlerweile das Obergeschoss und den ersten Stock ergriffen hatte direckt mit einer B Leitung angegriffen. Ausserdem wurde um gegen alle Vorkommnisse gewappnet zu sein die Wehr Dornbirn alarmiert die auch in kurzer Zeit mit Autospritze und 8 Mann eintraff. Wenige Minuten später erschien die Wehr Bregenz ebenfalls mit Autospritze und 10 Mann, doch musste letztere nicht mehr in Aktion treten. Die Wehr Dornbirn legte vom Brunnen Staldenstr. eine 360 m lange B Leitung und griff den Brand mit 2 C Leitungen an. Somit konnte wenigstens die Automaten-Stickmaschine gerettet werden. Die Ablösch Arbeiten dauerten noch bis 9.20 so dass die Wehr um 10 h Einrücken konnte. Die Wehr Dornbirn wurde bereits um 7.35 h mit Dank für die geleisteten Dienste entlassen. Der Kommd. ersucht nun die ersten am Brandplatz eingetroffenen um Ihre gemachten Wahrnehmungen. Gruppenführerstellv. Anton Feistenauer erklärt das die Fenster ausgehängt und die Türen geöffnet wurden und somit der raschen Ausbreitung des Brandes Vorschub geleistet wurde. Die Passanten die sich beim ausraumen der Zimmer betätigten haben sich wie gewöhnlich kopflos benommen. Schreiber Anton und Kurt Alge berichten ebenfalls über das ausräumen und das offenlassen der Fenster und Türen. Alge regt noch an es soll für eine elektr. Beleuchtung des Brandplatzes mittels Scheinwerfer die direkt an jede Freileitung angeschlossen werden können gesorgt werden. Ehrenkommandant Josef Bösch ermahnt die Wehrmänner zu besonnenem vorgehen. Wasserschaden wie es durch die Wahl eines zu grossen Strahlrohrmundstückes entsteht muss unter allen Umständen vermieden werden. Herr Gendarmerie Inspektor Linder erwähnt das die Zusammenarbeit zwischen Gendarmerie und Feuerwehr eine sehr gute sei und gibt der Hoffnung Ausdruck dass es immer so bleiben möge. Zur Brandursache bei diesem Brande kann mit zimlicher Wahrscheinlichkeit der Ausbruch in der Selchkammer angenommen werden. Gend. Beamter Ender zeigt Reste des Rauchfleisches aus der Selchkammer des Hauses Kappellenstr. 17 und wiederlegt somit die Gerüchte dass das Fleisch dortselbst gestohlen und zur verschleierung des Diebstahls das Haus in Brand gesteckt wurde. Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1950 Brand des Hauses Eduard Kremmel Kapellenstr. 17 2.20 h früh Bis zur Wasserabgabe, die um 2.56 h erfolgte war infolge starken Föhns das Anwesen in Vollbrand u. das Nachbarhaus „z. Gemsle“ stark gefährdet. Ein Löschzug der Wehr Dornbirn kam zur Hilfeleistung Als Wasserbezugsort, wurde nach dem Brunnen Radetzkystrasse, der zu wenig Wasser hatte auch der Brunnen Staldenstr. 24 angefahren Nach dieser umfangreichen Arbeit war die Löschkraft gut und die Wehr konnte nach 3 stündiger Arbeit einrücken Am Brandplatze blieb eine Feuerwache von 6 Mann zurück!
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Wiesenrainstrasse - Brand bei Ferdinand Hämmerle "Ziggis"

Auszug aus dem Original-Protokoll der Verhandlungsschrift über die am 30.6.48. im Gasthaus z. Rose abgehaltene satzungsmässige Vereinsversammlung unter dem Vorsitz des Komd. Gebhard Fitz. Über den stattgefundenen Brand erstattet der Komd. wie follgt Bericht: Am 23. Juni früh 9.3 h wurde bei Ihm fernmündlich von der Wiesenrainer Konsumfiliale angerufen, das es bei Ferdi Hämmerle „Ziggis“ Wiesenrain 22 brenne. Hierauf habe er sofort bei der Post Feueralarm gegeben, worauf um 9.5 h die Feueralarm-Sirenen in tätigkeit traten die eine gute Alarmierung der Wehr zur Folge hatten. Um 9.8 h konnte der Autolöschzug bereits an die Brandstätte abrücken. Bei der Ankunft der Wehr am Brandplatze, fand sie den Dachstuhl sammt Obergeschoss in Vollbrand vor. Der angebaute Schupfen in dem der Brand zum Ausbruch kam war schon zur gänze verbrannt. Die Spritze konnte bei dem nur 80 m entfernten Wehrgraben postiert werden und wurde der Angriff mit einer B. Leitung mit 2 C. Leitungen durchgeführt. Der Brand war in Kürze lokalisiert. Die Aufräum und Ablöscharbeiten waren um 11.20 h beendet so das die Wehr um 12.00 einrücken konnte. Anwesend waren 35 Mann. Die Arbeit der Wehr war sehr gut, besonders die jungen Wehrmänner haben ihre Feuertaufe gut bestanden. Der Alarm hätte schneller durchgeführt werden können, wen sofort das Fernsprechamt angerufen würde das den Alarm bewerkstelligt hätte. Bei der nun folgenden Aussprache über den Brand. erstattet Kam. Josef Schreiber Bericht über den Brandausbruch. Danach dürfte grobe Fahrlässigkeit die Brandursache gewesen sein. Ehren-Kommandant Josef Bösch erklärt, das die Brandursache wahrscheinlich darin zu suchen sei, das in dem angebauten Schupfen ein Rauchkessel den die Kinder zum spielen verwendeten abgestellt wurde. Die Löscharbeiten waren gut besonders lobt Er den Eifer der jungen eben der Wehr beigetretenen Mitglieder. Gruppenführer Gottfried Hämmerle ermahnt die Rohrführer zu besonderer Vorsicht, das nicht andere Kam. durch den Wasserstrahl gefährdet werden. Ebenso soll unter keinen Umständen der Versuch unternommen werden Teile des Gebäudes mit Feuerhacken einzureissen. wen sich noch Löschmannschaften in Gebäude befinden. Der Komd. ermahnt die Kameraden daran dass sie am Brandplatz und im Dienst das rauchen unterlassen, ebenso nicht zu viel Alkohol zu sich nehmen damit das Ansehen der Wehr stehts bewahrt bleibt. Auszug aus der Original-Abschrift der Chronik für 1948 Brand bei Ferdi Hämmerle (Ziggis) Wiesenrainstr. 22, vormittags 9.28. Dieser Brand wurde von Kindern entfacht, die mit Feuer spielten. Die Wehr war rasch zur Stelle und da der östlich des Brandobjektes liegende Graben zur Genüge Wasser führte, konnte dem Feuer auf diese kurze Entfernung wirksam entgegen getreten werden. Die jungen wie auch die älteren erprobten Wehrmänner gaben das beste und es war eine Freude dem Arbeitsvorgang zu folgen. In knapp einer Stunde war das Feuer gelöscht. Anwesend waren 48 Mann – Kommando Kommandant Gebhard Fitz. In Aktion Autospritze, Transportleitung, Teilhahnen, 2 C-Leitungen. Schlauchmaterial 80 mtr. 2 Mann Brandwache.