Mit einem großen Fest feierte die Feuerwehr Lustenau die Segnung des neuen Schweren Rüstfahrzeugs (SRF).
Nach intensiven Wochen der Vorbereitung war der Festplatz um die Mittagszeit bestens vorbereitet, so dass ab 14:00 Uhr das große Kinderprogramm starten konnte. Und tatsächlich strömten die Familien an diesem sommerlich heißen Tag zum Feuerwehrhaus. Die Kinder tobten sich auf der Feuerwehr-Hüpfburg, im XL-Sandkasten und beim Kisten-Klettern aus. Weiters konnte jedes Kind sein persönliches SRF-T-Shirt bemalen und nach Herzenslust malen und basteln. Ein Feuerwehr-Luftballon durfte ebenso nicht fehlen. Und zur Abkühlung standen die Kübelspritzen parat, bevor die Kinder ihre Geschicklichkeit am Bagger ausprobieren durften.
Um 17:00 Uhr begann der offizielle Teil der Segnung. Zahlreiche Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, aber auch die Bevölkerung fanden sich vor dem Feuerwehrhaus ein, wo das neue SRF mit Blaulicht und Martinshorn eintraf. Kommandant Jürgen Hämmerle begrüßte alle Gäste und dankte vor allem dem Projektteam, das das neue SRF in jahrelanger Planung konzipierte. Bürgermeister Patrick Wiedl, Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser und Landeshauptmann Markus Wallner fanden lobende Worte für die Feuerwehr und hofften, dass das neue Fahrzeug gute Dienste erweisen werden. Schließlich wurde das SRF von Pfarrer Thomas Sauter und Pfarrer Rosh Kalluveettil, humorvoll mit einem Waldbrandrucksack, gesegnet. Auch die beiden Notstromanhänger erfuhren den kirchlichen Segen. Die Feier wurde von einem Blechbläserensemble der Musikschule umrahmt.
Anschließend starteten die Rheindorfer Musikanten vom Musikverein Concordia Lustenau mit bester Blasmusik, die auch in den Außenbereich übertragen wurde. Da aufgrund der sommerlichen Temperaturen der Außenbereich von den Gästen gerne in Anspruch genommen wurde, wurde der Auftritt der Strawanzer Blasmusik dann kurzerhand nach draußen verlegt. Mit feinster Blasmusik und feinen kulinarischen Köstlichkeiten und kühlen Getränken klang der Abend gemütlich aus.
Die Weinlaube lud dann zum weiteren geselligen Ausklang mit feinen Weinen aus dem Burgenland und dem eigens kreierten "Tatütata-Spritzer", aber auch passenden Köstlichkeiten ein.
Dieser "Feiertag" für die Lustenauer Feuerwehr wird in guter Erinnerung bleiben und der Ruf der Lustenauer Florianijünger als Gastgeber konnte wieder einmal eindrucksvoll bewiesen werden.
Ein herzliches Dankeschön sei den vielen internen und externen Helferinnen und Helfern, den Lieferanten und den vielen Sponsoren ausgesprochen!