Leistungsbewerb technische Hilfeleistung in Gisingen
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24.11.2025 | 11:00 | Bewerb
Gleich zwei Mannschaften traten in Feldkirch-Gisingen zur Leistungsprüfung "technische Hilfeleistung" an - eine Mannschaft in Bronze und eine Mannschaft in Gold.
Wochenlang haben sich die Mannschaften auf diesen Bewerb vorbereitet, bei dem neben technischen feuerwehrspezifischen Fertigkeiten auch die Theorie in Schrift und Fahrzeugkunde auf dem Programm standen. Bei Gold kommt erschwerend hinzu, dass die einzelnen Mannschaftspositionen per Los vergeben werden.
In der praktischen Übung ist eine Verkehrsabsicherung aufzubauen. Ebenso ist der Brandschutz sicherzustellen. Mit Spreizer und Schere ist eine Hülse zu fixieren und oberhalb der vorgesehenen Schnitthöhe abzuschneiden. Außerdem ist eine Beleuchtung aufzubauen. Für diese Übung gibt es auch eine Zeitvorgabe.
Beide Gruppen konnten sowohl die theoretische, als auch die praktische Übung mit Bravour abschließen und somit die jeweiligen Leistungsabzeichen in Empfang nehmen.
Herzliche Gratulation!
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Grossübung bei der Firma Fulterer
Die diesjährige Großübung führte zur Firma Fulterer in der Höchster Straße und bot ein zunächst unübersichtliches Szenario. Eine Explosion bei den Staplerladestationen führte zu einer Brandausbreitung im Bereich Versand und Wareneingang und sorgte für enorme Rauchentwicklung. Zufällig auf dem Dach befindliche Arbeiter wurden verletzt und waren auf dem Dach gefangen. Verletzte kämpften sich auf den Vorplatz und blieben dort liegen. Aufgrund der Explosion wurden im hinteren Bereich des Gebäudes eine Person eingeklemmt und eine weitere gepfählt. Dieses Übungsszenario hatte es in sich. Einsatzleiter Jürgen Hämmerle verschaffte sich rasch einen Überblick und teilte die nach und nach eintreffenden Einsatzkräfte auf die einzelnen Bereiche auf. Aufgrund der Unübersichtlichkeit teilte er die einzelnen Einsatzstellen in Abschnitte auf. Erste Priorität galt der Rettung der verletzten Personen - am Ende sollten es 39 Personen sein - und dann der Brandbekämpfung. Zeitgleich kümmerten sich weitere Einsatzkräfte um die schwer Verletzten im hinteren Gebäudebereich. Die auf dem Dach befindlichen Personen wurden mittels der Drehleiter und der Höhenretter aus ihrer misslichen Lage befreit. Nach Übungsende waren nicht nur die Familien, Ehrenmitglieder, Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser und die politischen Gäste, die die Übung beobachtet hatten, beeindruckt. Auch die Übungsvorbereiter und der Einsatzleiter waren mit der Leistung der zahlreichen Feuerwehrleute sehr zufrieden. Die Vertreter der Fa. Fulterer bedankten sich für die Abhaltung der Übung und für die dauernde Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und spendierten eine üppige Jause. Dies war eine passende Vorspeise für die danach im Feuerwehrhaus abgehaltene Schlachtpartie, bei der das Küchenteam um Chefkoch Günter Dullnig wieder ganze Arbeit leistete und großartig auftischte.