Gerne folgte die Feuerwehr Lustenau der Einladung ihrer Nachbarwehr in Dornbirn, die gleich zwei neue Fahrzeuge segnen konnte.
Der neue Tank 2, der der Feuerwache im Hatlerdorf zugewiesen wird, ersetzt ein Fahrzeug aus dem Jahr 1994 und erfüllt die städtischen Herausforderungen bestens. Gleichzeitig wurde das LF 1 gesegnet, das in der Hauptwache stationiert ist.
Der Wettergott hatte zwar nur bedingt Einsehen und machte den Umzug zur Kirche recht nass, der Frühschoppen mit der Hatler Musig und der Band Zündstoff sorgte dennoch für beste Stimmung.
Ein Dankeschön für die Einladung und die schönen Stunden an die Feuerwehr Dornbirn!
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Schauübung fand zum dritten Mal statt
Auch heuer begeisterte die Schauübung auf dem Kirchplatz wieder Groß und Klein. Zum dritten Mal lud die Feuerwehr Lustenau zur Schauübung ein und der Einladung folgten wieder viele Interessierte und vor allem Familien mit ihren Kindern. Neben der Feuerwehr war auch wieder die Rotkreuz-Abteilung Lustenau mit von der Partie. Die Besucher konnten Feuerwehr- und Rettungstechnik hautnah erleben. Beim Roten Kreuz konnte man seine Fertigkeiten in der Reanimation testen. Bei einer anderen Station wurde gezeigt, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löschen möchte. Nach dieser eindrücklichen Vorführung war klar, dass man lieber eine Löschdecke oder einfach einen Pfannendeckel verwenden sollte. Kindern und Jugendlichen wurde darüber hinaus noch jede Menge Unterhaltung geboten. Wer kennt etwa das Labyrinthspiel mit der Wippe nicht? Bei der Feuerwehr hatte dieses Spiel etwas größere Dimensionen und die Wippe wurde mit Hebekissen simuliert. Fingergefühl war gefragt. Beim Kistenklettern wuchsen manche über sich hinaus und stappelten bis zu fünfzehn Kisten aufeinander, bevor dann die Kisten und die gesicherten Protagonisten durch die Luft flogen. Auch die bei Kindern besonders zur warmen Jahreszeit geliebten Kübelspritzen waren ein Publikumsmagnet. Die große Übung, die im Rahmen der Schauübung von Rotkreuz-Abteilung und Feuerwehr präsentiert wurde, hatte es ebenso in sich. Ein Fahrzeug war mit einem Motorradfahrer kollidiert und seitlich zum Liegen gekommen. Die Ersthelfer des Jugendrotkreuzes simulierten eine Alarmierung über die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle. Die eintreffenden Kräfte der Rotkreuz-Abteilung kümmerten sich um den verletzten Motorradfahrer. Die Kräfte der Feuerwehr entfernten das Dach des PKW, um zum Verletzten im Inneren des Fahrzeuges vordringen zu können und ihn dem Roten Kreuz übergeben zu können. Eine beachtliche Übung, die es dem Publikum ermöglichte, hautnah am Geschehen zu sein. Die Schauübung fand wieder äußerst guten Anklang, der zu einer Fortsetzung dieses besonderen Nachmittages einlädt.
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Waldbrände stellen besondere Herausforderungen dar
"Ausgedehnter Waldbrand in Hohenems-Schuttannen, Mangel an Löschwasser" - so könnte ein durchaus realitätsnahes Einsatzszenario ausschauen und genau das wurde auf der Bezirksmaschinistenausbildung geprobt. Gleich 14 Fahrzeuge der Feuerwehren aus Hohenems, Dornbirn und Lustenau waren für diese Übung abgestellt. Schon die Anfahrt über eine steile Bergstraße war mit den Fahrzeugen eine gewisse Herausforderung. Am Berggasthof Schuttannen vorbei fuhren die Fahrzeuge bis zur Talstation des "oberen Lifts" bei der Hütte des Schivereins Hohenems. Hier erfolgte die Wasserentnahme über den dort befindlichen Teich. Die Feuerwehren legten von dort mit 56 B-Schläuchen in einer Relaisschaltung mit 6 Tragskraftspritzen eine über 1.000 Meter lange Schlauchleitung über einen Höhenunterschied von ca. 100 Metern bis zur Bergstation des "oberen Lifts". Die Schlauchleitung war binnen 25 Minuten sehr rasch aufgebaut und erbrachte somit in kürzester Zeit eine Wasserversorgung von 1.000 bis 1.200 Liter pro Minute auf Höhe der Bergstation zustande. Wie im Ernstfall war auch bei der Übung mit Unwägbarkeiten zu kämpfen. So kam es schon beim Aufbau zu einem Schlauchplatzer und im Verlauf der Übung fielt auch eine Tragkraftspritze aus. Durch den Einsatz der Dornbirner Drohne hatte die Einsatzleitung aber stets ein gutes Lagebild und konnte sofort reagieren. Insgesamt war die Übung für alle Teilnehmer äußerst beeindruckend und lehrreich. Der Bezirksmaschinistentag fand durch die vorzügliche Verpflegung der Feuerwehr Hohenems auch kulinarisch ein fulminantes Ende. Ein Dank gilt den Organisatoren!
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Besonderer Besuch aus der Republik Moldau
Die Feuerwehr Lustenau durfte weitgereiste Gäste im Feuerwehrhaus begrüßen. Der Verein „STRUCTURE PROJECTS NETWORK“, dessen Obmann der ehemalige Landesfeuerwehrinspektor und unser Ehrenmitglied Hubert Vetter ist, organisiert seit vielen Jahren die Überstellung ausgemusterter, aber betriebsbereiter Feuerwehrfahrzeuge aus Vorarlberg in unterschiedliche Gemeinden der Republik Moldau. Zur Verbesserung der Sicherheitsstrukturen und zur Stärkung der Gemeinden durch Freiwilligenarbeit wurden auch über 20 freiwillige Feuerwehren vor Ort gegründet und ausgebildet. Auch Seminare zur Gemeindeentwicklung wurden bereits organisiert. Seit 2013 hat der Verein über 70 Fahrzeuge überstellt. Über Vermittlung des Vereins reiste eine Delegation aus dem südosteuropäischen Land, unterstützt vom polnischen Solidaritätsfonds in Moldawien nach Vorarlberg. Auch der besagte Solidaritätsfonds hat sich die Unterstützung der Entwicklung der Gemeinschaft in Moldawien zum Ziel gesetzt. Der Bregenzer Bezirksfeuerwehrinspektor Reinhard Karg und Hubert Vetter zeichneten für die Organisation in Vorarlberg verantwortlich, während von Seiten des Solidaritätsfonds Liliana Buzila verantwortlich war. Neben Vertreterinnen und Vertretern von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren aus Moldawien nahmen auch die Bürgermeister Svetlana Tabacari aus Scoreni, Ion Cretu aus Razeni und Mihail Frija aus Carpineni an der viertägigen Reise teil. Nach der Ankunft in Zürich und der Anreise nach Lustenau wurde die Delegation im Feuerwehrhaus Lustenau willkommen geheißen. Das Küchenteam hatte ein vorzügliches Mittagessen vorbereitet, so dass die Teilnehmer gestärkt ins offizielle Programm einsteigen konnten. Obmann Hubert Vetter, Bürgermeister Patrick Wiedl und Kommandant Jürgen Hämmerle begrüßten die Delegation und stellten die Marktgemeinde und die Feuerwehr Lustenau vor. Nach einer Vorstellungsrunde startete dann Reinhard Karg mit allgemeinen Informationen zur Organisation des Feuerwehrwesens in Vorarlberg. Anschließend standen in den darauffolgenden Tagen Besichtigungen von Feuerwehrgerätehäusern in Sulzberg-Thal, Bizau, Schnepfau und Reuthe sowie der Rettungs- und Feuerwehrleistelle auf dem Programm. Darüber hinaus konnte eine Abschnittübung des Feuerwehrabschnitts Bezegg mit den Feuerwehren Bezau, Bizau, Mellau, Reuthe und Schnepfau beobachtet werden und auch die Organisation und der hohe Stellenwert der Feuerwehrjugend konnte am Beispiel in Schwarzenberg vermittelt werden. Nicht fehlen durfte auch mancher kulinarische Höhepunkt mit Vorarlberger Spezialitäten. Die Delegation reiste mit vielen neuen Eindrücken und Informationen zurück in ihre Heimat, wo die Bemühungen des Vereins „STRUCTURE PROJECTS NETWORK“ sicher auch weiterhin auf fruchtbaren Boden fallen werden.
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Geschicklichkeitsfahren in Altach
Eine bereits lieb gewonnene Tradition stand an diesem Wochenende in Altach auf dem Programm: Das Geschlicklichkeitsfahren für Feuerwehrfahrzeuge. 12 Teilnehmer aus Lustenau traten mit dem MTF 1 und dem MTF 2 in der Klasse unter 5,5 Tonnen sowie mit dem Tank 2 und dem Rüst 1 in der Klasse über 5,5 Tonnen an. Zusätzlich nahmen die Teilnehmer jeweils zu dritt an der Gruppenwertung teil. In der Einzelwertung über 5,5 Tonnen konnten sich Christian Netzer über den 1. Rang, Milos Zivanovic über den 3. Rang und Michael Grabher über den 5. Rang freuen. In der Gruppenwertung über 5,5 Tonnen erreichten Florian Alfare, Christian Netzer und Florian Ronacher den 3. Rang. In der Gruppenwertung unter 5,5 Tonnen konnten sich Sonja Adams, Jaqueline Müller und Alpay Polat über Rang 3 und Lukas Weilguni, Michael Grabher und Daniel Steinhofer über den 5. Rang freuen. Herzliche Gratulation!