Abschluss der Bezirksgrundausbildung

26.05.2024 | 14:00 | Übung
Nach einer mehrmonatigen Ausbildungsphase standen an diesem Wochenende die theoretischen und praktischen Prüfungen für 37 neue Feuerwehrfrauen und -männer im Bezirk Dornbirn auf dem Programm. Höhepunkt war eine gemeinsame Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Collini in Hohenems.

Bis zu dieser Abschlussprüfung hatten die Anwärter das Grundlegende für den Feuerwehrdienst unter der fachkundigen Anleitung ihrer Ausbilder - aus Lustenau waren das Heinz Dullnig, Alexander Kopf und Christopher Laurent - erlernt und geübt.

Die frühmorgendlichen praktischen Übungen und den digitalen Theorietest bestanden alle Prüflinge mit Bravour. Bei der großen Abschlussübung galt es, einen Großbrand auf dem Firmengelände zu löschen, Wasser aus dem nahe gelegenen Emsbach zu fördern und mehrere Personen vom Firmendach zu retten.

Auch diese Abschlussübung war ein voller Erfolg, so dass Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser und Abschnittsfeuerwehrkommandant Guntram Heinzle voll des Lobes waren und die Bedeutung dieser gemeinsamen Grundausbildung zum Ausdruck brachten.

Für die Feuerwehr Lustenau sind ab sofort Sonja Adams, Daniel Bösch, Zoey Duh, Aurel Feuerstein, Tino Hämmerle, Eileen Melcher und Benjamin Steinhofer für die weiteren Ausbildungen im Feuerwehrausbildungszentrum berechtigt. Wir gratulieren herzlich!
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Oldtimertreff in Mellau

Die Feuerwehr Mellau veranstaltete vergangenen Samstag wieder ihr traditionelles Oldtimertreffen! Natürlich durfte da auch unser Tank 3 (Baujahr 1959) nicht fehlen. Nach einer sehr interessanten Firmenbesichtigung beim Kleiderbügelhersteller MEVO in Andelsbuch, fuhren wir weiter zum Festplatz nach Mellau. Da warteten selbstverständlich schon zahlreiche Oldtimer darauf, bestaunt zu werden! Pünktlich vor dem Regen fand auch noch ein spanenndes Geschicklichkeitsfahren statt. Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Mellau für die gelungene Organisation und freuen uns auf nächstes Jahr!
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Schauübung begeisterte Gross und Klein

Zum zweiten Mal fand heuer am Pfingstwochenende eine große Schauübung mit Ausstellung auf dem Kirchplatz St. Peter und Paul statt. Die zahlreich erschienenen großen und vielen kleinen Gäste konnten sich einen Überblick über die Arbeit der Feuerwehr verschaffen. Highlights waren sicher die Drehleiter und der Tank 1 mit seinen zahllosen Gerätschaften. Die große Katatstrophenmittelausstellung mit einer Vielzahl an Pumpen und der Präsentation des mobilen Hochwasserschutzes sowie der Hochleistungspumpe zeigten das breite technische Spektrum der Feuerwehr Lustenau. Ein Atemschutztrupp zeigte mehrfach das Vorgehen bei einem Zimmerbrand und sorgte mittels Löschangriff auch für windbedingte Abkühlung unter den Zuschauern. Auch die Rotkreuzabteilung Lustenau zeigte ihre Gerätschaften und ermöglichte vor Ort eine Auffrischung des Wissens über die Wiederbelebungsmaßnahmen. Höhepunkt war dann eine Übung mit einem verunfallten PKW. Rotkreuzabteilung und Feuerwehr arbeiteten Hand in Hand, um die eingeklemmte Person zu befreien. Dazu wurde der Zugang zur verletzten Person mit schwerem Gerät demonstriert. Letztlich gelang es mühelos, die eingeklemmte Person zu retten. Insgesamt fand die Schauübung wieder großen Anklang und die Lustenauer Bevölkerung nutzte die Gelegenheit, sich von der professionellen Arbeit der beiden Blaulichtorganisationen zu überzeugen. Das nährt die Hoffnung, dass dadurch wieder viele Kinder und Jugendliche, aber insbesondere auch erwachsene Quereinsteiger sich für ein Engagement bei Feuerwehr und Rotem Kreuz begeistern können.
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13. Nightcup in Nenzing

Auch für unsere Wettkämpfer stand dieses Wochenende ein wichtiger Termin im Kalender. Beim Nightcup in Nenzing stellten wir 4 stolze Gruppen an den Start. Dank diesem wichtigen Bewerb, wissen die Gruppen an welche Einzelheiten sie noch feilen sollten und verbessern so ihre Leistung für die noch anstehenden Wettkämpfe! Vielen Dank der Feuerwehr Nenzing und den Bewertern für diesen tollen Bewerbstag.
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Feuerwehrausflug Salzburg - Salzkammergut - St. Gilgen

Einen unvergesslichen Ausflug konnten zahlreiche Mitglieder und Freunde der Feuerwehr am Christi-Himmelfahrt-Wochenende erleben. Mit zwei Bussen startete die Reisegesellschaft am frühen Feiertagsmorgen in Richtung Salzburg. Nach kurzweiliger Fahrt kamen die Feuerwehrtouristen in Salzburg an, wo zunächst freier Aufenthalt war und man den kulinarischen Genüssen der Landeshauptstadt frönen konnte. Bei der anschließenden Stadtführung vermittelten kompetente Guides wertvolles Wissen über die Prunkbauten, die hauptsächlich Vorarlberger Fürsterzbischöfe errichten haben lassen - so etwa Wolf Dietrich von Raitenau (1559 in Lochau geboren) oder Markus Sittikus von Hohenems. Außerdem erfuhr man alles über den berühmten Ausnahmekomponisten Johannes Chrysostomus Wolfgang Theophil Mozart, dessen Geburtshaus besichtigt wurde. Nach der Führung fuhr der Konvoi nach St. Gilgen ins Hotel Billroth, wo nicht nur großzügige Zimmer, sondern auch ein Abendbuffet wartete. Den weiteren Abend verbrachten die Reisenden in der Hotel-Lounge, an der Bar oder in der Bar "Grammophon" in der City von St. Gilgen. Frühmorgens hieß es am nächsten Tag: "Tagwache!" Die Feuerwehr-Touristen fuhren nach einem reichhaltigen Frühstück zunächst nach Bad Ischl. Diese mit der Kaiserfamilie eng verbundene Stadt bot einige Highlights. Zunächst konnte die Reisegesellschaft das relativ neu eröffnete Feuerwehrmuseum besichtigen, wo zwei Feuerwehrkameraden aus Bad Ischl interessante Informationen präsentierten und allerlei historisches Gerät betrachtet werden konnte. Anschließend präsentierte ein Bummelzug die historische Stadt an der Traun. Zuletzt machte die Ausflugsgruppe einen Besuch bei der Familie Habsburg-Lothringen. Die Kaiservilla ist heute noch im Besitz der Nachfahren von Kaiser Franz Joseph. Und ein Erzherzog führte auch ein Gruppe durch die Prunkräume der Urlaubsresidenz des Kaisers, der hier vor allem der Jagd frönte. Insgesamt mehrere zehntausend Wildtiere soll der passionierte Jäger erlegt haben. Die Trophäen in der Kaiservilla vermitteln ein beeindruckendes Bild davon. Am Nachmittag machten sich die Busse mit den heiteren Fahrgästen auf nach St. Wolfgang. Mit der ältesten Zahnradbahn Österreichs fuhr man auf den Schafberg. Die Bergstation liegt immerhin auf 1.732 Meter. Die gigantische Aussicht war atemberaubend. Nach gemütlichen Stunden und kollektivem "Stiegl-Kappen-Kauf" machte man sich auf ins Tal - natürlich wieder mit der Zahnradbahn. Im Tal angekommen, bestand die Möglichkeit, St. Wolfgang näher kennen zu lernen. Ob im oder vor dem "Weißen Rössl" - der Seeblick lud zum Verweilen und bisweilen auch zur nassen Abkühlung ein. Den Abend ließ man auch am Wolfgangsee ausklingen, aber im Restaurant Brunnwind, direkt am See in St. Gilgen gelegen und später an der Hotelbar oder in der lieb gewonnenen Bar "Grammophon". Für das Frühstück am Samstag war ein großzügigeres Zeitfenster vorgesehen, das sowohl dem Frühaufsteher, als auch dem "Längerschläfer" angenehm war. Nach dem Abschied von St. Gilgen fuhr die Gruppe nach Mattsee, wo die "Ferdinand Porsche Erlebniswelten" manches der Fahrzeugtechnik verschriebene Herz höher schlagen ließen. Das oppulente Mittagsmahl im Stiftskeller war ausgezeichnet, so dass man kulturell und kulinarisch gestärkt die Heimfahrt antreten konnte. Auch die Heimfahrt fand in bester und ausgelassener Stimmung statt, so dass nach Ankunft in Lustenau eines einstimmig klar war: Das war ein großartiger Ausflug!