Zum zweiten Mal fand heuer am Pfingstwochenende eine große Schauübung mit Ausstellung auf dem Kirchplatz St. Peter und Paul statt.
Die zahlreich erschienenen großen und vielen kleinen Gäste konnten sich einen Überblick über die Arbeit der Feuerwehr verschaffen. Highlights waren sicher die Drehleiter und der Tank 1 mit seinen zahllosen Gerätschaften. Die große Katatstrophenmittelausstellung mit einer Vielzahl an Pumpen und der Präsentation des mobilen Hochwasserschutzes sowie der Hochleistungspumpe zeigten das breite technische Spektrum der Feuerwehr Lustenau. Ein Atemschutztrupp zeigte mehrfach das Vorgehen bei einem Zimmerbrand und sorgte mittels Löschangriff auch für windbedingte Abkühlung unter den Zuschauern. Auch die Rotkreuzabteilung Lustenau zeigte ihre Gerätschaften und ermöglichte vor Ort eine Auffrischung des Wissens über die Wiederbelebungsmaßnahmen.
Höhepunkt war dann eine Übung mit einem verunfallten PKW. Rotkreuzabteilung und Feuerwehr arbeiteten Hand in Hand, um die eingeklemmte Person zu befreien. Dazu wurde der Zugang zur verletzten Person mit schwerem Gerät demonstriert. Letztlich gelang es mühelos, die eingeklemmte Person zu retten.
Insgesamt fand die Schauübung wieder großen Anklang und die Lustenauer Bevölkerung nutzte die Gelegenheit, sich von der professionellen Arbeit der beiden Blaulichtorganisationen zu überzeugen. Das nährt die Hoffnung, dass dadurch wieder viele Kinder und Jugendliche, aber insbesondere auch erwachsene Quereinsteiger sich für ein Engagement bei Feuerwehr und Rotem Kreuz begeistern können.
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13. Nightcup in Nenzing
Auch für unsere Wettkämpfer stand dieses Wochenende ein wichtiger Termin im Kalender. Beim Nightcup in Nenzing stellten wir 4 stolze Gruppen an den Start. Dank diesem wichtigen Bewerb, wissen die Gruppen an welche Einzelheiten sie noch feilen sollten und verbessern so ihre Leistung für die noch anstehenden Wettkämpfe! Vielen Dank der Feuerwehr Nenzing und den Bewertern für diesen tollen Bewerbstag.
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Feuerwehrausflug Salzburg - Salzkammergut - St. Gilgen
Einen unvergesslichen Ausflug konnten zahlreiche Mitglieder und Freunde der Feuerwehr am Christi-Himmelfahrt-Wochenende erleben. Mit zwei Bussen startete die Reisegesellschaft am frühen Feiertagsmorgen in Richtung Salzburg. Nach kurzweiliger Fahrt kamen die Feuerwehrtouristen in Salzburg an, wo zunächst freier Aufenthalt war und man den kulinarischen Genüssen der Landeshauptstadt frönen konnte. Bei der anschließenden Stadtführung vermittelten kompetente Guides wertvolles Wissen über die Prunkbauten, die hauptsächlich Vorarlberger Fürsterzbischöfe errichten haben lassen - so etwa Wolf Dietrich von Raitenau (1559 in Lochau geboren) oder Markus Sittikus von Hohenems. Außerdem erfuhr man alles über den berühmten Ausnahmekomponisten Johannes Chrysostomus Wolfgang Theophil Mozart, dessen Geburtshaus besichtigt wurde. Nach der Führung fuhr der Konvoi nach St. Gilgen ins Hotel Billroth, wo nicht nur großzügige Zimmer, sondern auch ein Abendbuffet wartete. Den weiteren Abend verbrachten die Reisenden in der Hotel-Lounge, an der Bar oder in der Bar "Grammophon" in der City von St. Gilgen. Frühmorgens hieß es am nächsten Tag: "Tagwache!" Die Feuerwehr-Touristen fuhren nach einem reichhaltigen Frühstück zunächst nach Bad Ischl. Diese mit der Kaiserfamilie eng verbundene Stadt bot einige Highlights. Zunächst konnte die Reisegesellschaft das relativ neu eröffnete Feuerwehrmuseum besichtigen, wo zwei Feuerwehrkameraden aus Bad Ischl interessante Informationen präsentierten und allerlei historisches Gerät betrachtet werden konnte. Anschließend präsentierte ein Bummelzug die historische Stadt an der Traun. Zuletzt machte die Ausflugsgruppe einen Besuch bei der Familie Habsburg-Lothringen. Die Kaiservilla ist heute noch im Besitz der Nachfahren von Kaiser Franz Joseph. Und ein Erzherzog führte auch ein Gruppe durch die Prunkräume der Urlaubsresidenz des Kaisers, der hier vor allem der Jagd frönte. Insgesamt mehrere zehntausend Wildtiere soll der passionierte Jäger erlegt haben. Die Trophäen in der Kaiservilla vermitteln ein beeindruckendes Bild davon. Am Nachmittag machten sich die Busse mit den heiteren Fahrgästen auf nach St. Wolfgang. Mit der ältesten Zahnradbahn Österreichs fuhr man auf den Schafberg. Die Bergstation liegt immerhin auf 1.732 Meter. Die gigantische Aussicht war atemberaubend. Nach gemütlichen Stunden und kollektivem "Stiegl-Kappen-Kauf" machte man sich auf ins Tal - natürlich wieder mit der Zahnradbahn. Im Tal angekommen, bestand die Möglichkeit, St. Wolfgang näher kennen zu lernen. Ob im oder vor dem "Weißen Rössl" - der Seeblick lud zum Verweilen und bisweilen auch zur nassen Abkühlung ein. Den Abend ließ man auch am Wolfgangsee ausklingen, aber im Restaurant Brunnwind, direkt am See in St. Gilgen gelegen und später an der Hotelbar oder in der lieb gewonnenen Bar "Grammophon". Für das Frühstück am Samstag war ein großzügigeres Zeitfenster vorgesehen, das sowohl dem Frühaufsteher, als auch dem "Längerschläfer" angenehm war. Nach dem Abschied von St. Gilgen fuhr die Gruppe nach Mattsee, wo die "Ferdinand Porsche Erlebniswelten" manches der Fahrzeugtechnik verschriebene Herz höher schlagen ließen. Das oppulente Mittagsmahl im Stiftskeller war ausgezeichnet, so dass man kulturell und kulinarisch gestärkt die Heimfahrt antreten konnte. Auch die Heimfahrt fand in bester und ausgelassener Stimmung statt, so dass nach Ankunft in Lustenau eines einstimmig klar war: Das war ein großartiger Ausflug!
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Erfolgreiche Läufer bei der Lustenauer Meile
Die Turnerschaft Lustenau veranstaltete heuer bereits zum 24. Mal die Lustenauer Meile im Parkstadion. Fast 600 Läuferinnen und Läufer jeden Alters nahmen heuer teil. Darunter auch eine Laufmannschaft der Feuerwehr Lustenau, die in der Kategorie "Männer Hobby" die 4 km lange Strecke bewältigte. Dem Routinier Stefan Knoll gelang es, in 15 Minuten 37,6 Sekunden auf Rang 3 zu laufen. Aaron Schwärzler folgte mit 17 Minuten 0,3 Sekunden auf Rang 5. Andreas Alge lief mit 17 Minuten 24,1 Sekunden auf Platz 9, dicht gefolgt von Elias Mathis, der mit 17 Minuten 24,8 Sekunden auf Platz 11 kam. Fabian Weiß erreichte mit 18 Minuten 0,3 Sekunden Rang 13. Und Daniel Bösch landete mit 19 Minuten 42,2 Sekunden auf Platz 15. Für die Sparkasse war zudem Feuerwehrmann Dominik Hagen angetreten, der Rang 18 belegte. Bei den Profis konnte unser Mitglied Lothar Isele über eine Distanz von 8 km Rang 4 erzielen. Wir gratulieren herzlich!
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Geschicklichkeitsfahren in Altach
Beim diesjährigen Geschicklichkeitsfahren in Altach war wieder volle Beherrschung des Fahrzeuges wichtig. Die Feuerwehr Altach hatte sich einen besonderen "Parcours" ausgedacht. Zunächst musste eine schwingende Bierflasche an einem Seilzug in einer Kiste versenkt werden. Danach galt es, so nah an ein Gartentor rückwärts heranzufahren, dass das 1,20 m breite Gartentor sich noch öffnen ließ, der Abstand zum geöffneten Tor aber so gering wie möglich war. In der nächsten Linkskurve mussten die grünen Pfosten umgefahren werden. Die in unmittelbarer Nähe befindlichen roten Pfosten mussten aber stehen bleiben. Danach musste die Fahrzeugbreite an zwei Hindernissen geschätzt werden. Einerseits musste man zwischen den Hindernissen noch durchfahren können, andererseits musste der Abstand zu den Hindernissen so gering wie möglich sein. In der darauf folgenden Rechtskurve musste man mit dem Hinterreifen den Abstand zu einem Gegenstand so gering wie möglich halten. Dann galt es, mit einem gefüllten Sektglas über mehrere Hindernisse zu fahren und nichts zu verschütten. Bei der nächsten Station musste unter Zeitdruck die Reifenstellung des Fahrzeuges geschätzt und durch Pads am Boden ausgelegt werden. Standen alle vier Reifen auf den Pads gab es die volle Punkteanzahl. Mit einer am Fahrzeug angebrachten Lanze musste dann ein Loch in einer Tafel getroffen werden. Je kleiner das Loch, desto größer die Punkteanzahl. An einer "übersensiblen" Ampel musste schließlich ein Prellbock mit dem Fahrzeug so exakt gedrückt werden, dass grün und gelb gleichzeitig leuchteten. Und bei der vorletzten Station musste mit einem über eine Stange am Fahrzeug befestigten Wasserwerfer vier Gegenstände umgestoßen werden. Da erschien es vergleichsweise einfach, an einem Reifen eine Schneekette zu montieren. Etliche Mitglieder der Feuerwehr beteiligten sich am Bewerb. Lukas Weilguni konnte sich im Einzelbewerb unter 5,5 t über den 5. Platz und Sonja Adams über den 4. Platz freuen. Florian Ronacher erreichte im Einzelbewerb über 5,5 t den 3. Rang. Im Gruppenbewerb unter 5,5 t wurde der 3. Rang (Sonja Adams, Jürgen Hollenstein, Florian Ronacher) und über 5,5 t der 2. Rang (Florian Ronacher, Florian Alfare, Christian Netzer) erreicht. Herzliche Gratulation!