Fiigo: Heisser Sommer…

31.08.2015 | 16:00 | Sonstiges
Nicht ganz pausiert haben wir während unserer Sommerpause, haben uns jedoch die kühleren Abende und Tage für das Arbeiten ausgesucht. Die originalen Saugschlauchverschraubungen wurden gereinigt und glänzen nun wieder in der Sommersonne. Für die Herstellung der Dichtungen von den Verschraubungen haben wir ein Angebot in Auftrag gegeben. Nach längerem Suchen konnten wir auch einen Hersteller finden, der uns das heute nicht mehr übliche Maß von DM 90mm der Saugschläuche fertigt. Für die Umwindung werden wir dann statt des jetzt üblichen blauen Nylonseiles ein Seil aus Hanf verwenden. Alex hat uns die Holzhalterungen der Heckklappe fertig zugeschnitten. Das Eschenholz wurde geölt, die passenden Schlitzschrauben für die Scharniere organisiert und die Klappe von unten am Fahrzeugboden in der richtigen Position verschraubt. Auch wurden letzte Woche die Oldtimerreifen bei Fa. MOR (Münchner Oldtimer Reifen) bestellt und wir werden nach dem Eintreffen derselben mit den Wulstfelgen nach Holzkirchen fahren um diese dort Aufziehen zu lassen. Die Einzelteile der Schlauchhaspeln sind komplett. Die Seitenteile sind bereits fertig vernietet und nachdem wir auch die Ledereinfassungen der Querstangen bekommen haben können wir mit dem Vernieten derselben beginnen. Ich meine, dass man nach Fertigstellung die alte und die nachgebaute Haspel nicht auseinander kennen kann. Während meiner Urlaubstage in und rund um Wien hat sich Werner Pfisterer von der FF Steinabrückl (NÖ) Zeit für mich genommen. Neben der Besichtigung des neuen Feuerwehrhauses konnte ich nochmals ihren - wieder fahrbereiten - Austro Fiat besichtigen und fotografieren. Wir hatten ja gemeinsam die kaputten Zylinderköpfe nachgefertigt und so war ich natürlich neugierig auf den Klang des Motors und einer Fahrt mit ihrer Automobilspritze aus dem Jahre 1926. Natürlich haben wir wie bei allen unseren Besuchen im Osten Österreichs unsere Freunde Ferdinand Molzer - in Aktion mit der Dampfspritze der BF Wien bei der FF Breitenlee (W) - und Patrica und Peter Krumhaar in Stiefern im Kamptal einen Besuch abgestattet.
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Flüchtlinge treffen Feuerwehr

Tag für Tag überschlagen sich die Meldungen in den Medien über Kriege, Vertreibungen, ethnische Säuberungsaktionen und die damit verbundene große Flüchtlingswelle nach Europa. Auch in Lustenau fanden Kriegsflüchtlinge aus Syrien Schutz und Hilfe in dieser für sie schwierigen Zeit. Auf Einladung der Feuerwehr Lustenau besuchten 18 Kriegsflüchtlinge aus Syrien unsere Feuerwehr. Bei einer Vorstellungsrunde erfuhren wir mehr über die Einzelschicksale und die ehemaligen Berufe der syrischen Gäste, welche vor dem Krieg als Optiker, Zimmermänner, Schneider, Frisöre, Buchhalter, Landwirte, Schweißer, Drucker, Anästhesisten und im Tourismus gearbeitet haben. Im Anschluss zeigten wir den interessierten Männern bei einem Rundgang unsere Fahrzeuge und Ausrüstung. Auch die Praxis kam nicht zu kurz. Die Herren durften selber mal ein Strahlrohr führen und Lustenau aus einer anderen Perspektive (aus luftiger Höhe vom Korb unserer Drehleiter) kennenlernen. Zusätzlich zeigten wir auch die persönliche Schutzausrüstung und Atemschutzgeräte im Einsatz. Bei einem Getränk und Gesprächen ließen wir den Abend gemeinsam im Schulungssaal der Feuerwehr gemütlich ausklingen. Sicherlich trägt so ein Abend dazu bei die speziell bei Flüchtlingen vorhandene Skepsis gegenüber Einsatzorganisationen abzubauen und ein positives Bild unserer Tätigkeit zu vermitteln. AS
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Landesleistungsbewerbe und Landesfeuerwehrfest 2015 in Andelsbuch

Bei tropischen Bedingungen wurden die diesjährigen Landesleistungsbewerbe und das Landesfeuerwehrfest im Bregenzerwald durch die Feuerwehr Andelsbuch durchgeführt. Am Samstag kämpften unsere drei Wettkampfgruppen und eine Gruppe der Feuerwehrjugend in verschiedenen Klassen um jede Sekunde und erreichten auch in diesem Jahr wiederum hervorragende Platzierungen: Aktivstand: 1. Rang Silber Klasse B - Wettkampfgruppe Lustenau 1 1. Rang BFLA Silber Klasse B - Wettkampfgruppe Lustenau 1 3. Rang Bronze Klasse B - Wettkampfgruppe Lustenau 2 4. Rang BFLA Bronze Klasse B - Wettkampfgruppe Lustenau 2 11. Rang BFLA Silber Klasse A - Wettkampfgruppe Lustenau 3 14. Rang Silber Klasse - Wettkampfgruppe Lustenau 3 Feuerwehrjugend: 8. Rang FLA Bronze Den "Goldenen Helm" holte sich dieses Jahr mit einer Zeit von 33,96 Sekunden die Feuerwehr Schnifis. Wir gratulieren unseren erfolgreichen Wettkampfgruppen! Am Sonntag fuhr eine sehr große Abordnung unserer Wehr mit zwei Bussen und mehreren Feuerwehrfahrzeugen zum großen Festumzug nach Andelsbuch. Bei wiederum sehr heißen Temperaturen marschierten wir beim Festumzug mit und ließen den Tag bei gemütlichen Stunden im Festzelt ausklingen. AS
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Sicherheitsenquete für Hochwasser- und Katastrophenschutz

Das Gelände der Österreichischen Rheinregulierung war am 2. Juli Schauplatz der Lustenauer Sicherheitsenquete für Hochwasser- und Katastrophenschutz. Experten, Bürgermeister aus umliegenden Gemeinden, Verantwortliche aus der Verwaltung und viele Vertreter von Blaulichtorganisationen aus dem ganzen Land und der Schweiz kamen zusammen. Ziel war es, die Bewohnerinnen und Bewohner zu sensibilisieren und über das Hochwasserrisiko in Lustenau informieren. Die Feuerwehr Lustenau nahm mit Rüst 1, Rüst 2, der Hochwasserpumpe LUF H2O daran teil. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Marktgemeinde Lustenau: http://www.lustenau.at/de/ueberbordendes-interesse-fuer-die-sicherheitsenquete
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Fiigo: Neue Reifen...

Nicht nur unser TLF 2000, Bj. 1959, hat auf der Hinterachse neue Reifen bekommen, sondern auch unser Restaurationsfahrzeug bekommt neue Bereifung. Bei der Firma MOR, Münchner Oldtimerreifen, in Holzkirchen (D) konnten wir für die Original Wulstfelgen die passenden Wulstreifen in der Dimension 820x120 mit fast identischem Profil aus dem Jahre 1929 finden und die Montage für September fixieren. Die Gläser und Schrauben für die Windschutzscheibe wurden geliefert und konnte damit fertig aufgebaut werden. Die Winker, der kleine Scheinwerfer mit integriertem Rückspiegel auf der Fahrerseite, sowie der Rückspiegel beifahrerseitig sind fertig. Auf dem rückwärtigen Geräteraum haben wir den Aufbau des Schlauchtroges und der Schlauchhaspeln weitergeführt. Die Halterungen dafür sind fertig, wir arbeiten an den Haspeln. Wir haben die vorhandene auseinandergenommen, etwas verlängert und fertigen nun die zweite Haspel, welche wir nicht mehr finden konnten, identisch nach. Nachdem wir auch die passenden Senkkopfnieten dafür mit Hilfe von Herrn Ferdinand Molzer aus Wien finden konnten, werden wir mit dem Zusammenbau beginnen um nach dem Betriebsurlaub unseres Lackierers Halterung und Haspeln zu lackieren. Das Fahrerhaus befindet sich immer noch bei unserem Spengler und wir hoffen dieses im August fertig mit Blech ummantelt zurückzubekommen um daran weiterarbeiten zu können. Als Gäste dürften wir den Feuerwehroldtimerverein Hard, der seine monatliche Ausfahrt nützte um uns einen Besuch abzustatten, sowie die Feuerwehrkameraden aus Bad Hall (OÖ) begrüßen, welche ebenfalls den Restaurierungsstand unseres Projektes besichtigten. Mit unserem 2ten Oldtimer, unserem Steyr 586G, waren wir bei der Hochzeit unseres Kameraden Michael Grabher, welcher seiner Freundin Ramona Burtscher in der Pfarre Fußach das "JA-Wort" gab. Auch wurde an der Internationalen Feuerwehr-Sternfahrt 2015 in Wetzikon (CH) und an den Oldtimertreffen in Mellau und Lustenau teilgenommen. Stark honoriert wird dass unser Fahrzeug im Gegensatz zu den meisten anderen Feuerwehroldtimerfahrzeugen komplett aufgerüstet ist. Von meiner Seite folgte ich einer Einladung der Freiw. Feuerwehr Bruck an der Glocknerstraße (Sbg) im Rahmen der 7. Feuerwehr-Oldtimer-WM um beim 2ten Feuerwehr-Oldtimerstammtisch einen Vortrag über unsere Restaurierung zu halten. Nicht nur meinem Vortrag vor 85 Teilnehmern, sondern der Restaurierung wurde großer Respekt und Bewunderung gezollt und ich soll unserer Feuerwehr liebe Grüße und ihre Hochachtung für unser Projekt ausrichten. Bei der Hinfahrt traf ich mich mit Helmut Mauracher vom Feuerwehroldtimerverein Kitzbühel, welcher mir die Fahrzeuge und Restaurierungen, sowie ihre Fahrzeughalle in St. Johann zeigte.