Mit unserem Austro Fiat (Bj. 1926) und Steyr 586 (Bj. 1959) waren wir zur Jubiläumsausstellung "5 Jahre Oldtimerclub Lustenau" eingeladen. Großes Interesse war unserem Fahrzeug gemein, toll war für die Besucher ein Fahrzeug in Restauration zu sehen und sie waren erstaunt über unsere Arbeit welche wir in den letzten zwei Jahren geleistet haben. Natürlich erzählte uns so mancher alte Lustenauer wieder eine Anekdote zu unserer "Figo". Den Transport unseres Fahrzeuges übernahm die Firma Spieß Transporte, Lustenau.
Klaus Ammann, liebevoll "Schraubi" genannt, wurde bei unserem Fahrzeug auf die ausgestellten Hanfschläuche aufmerksam und wir durften einen bei ihm in der Werkstatt gelagerten Schlauch abholen. Mit einer Flasche Birnengeist haben wir uns bei ihm dafür bedankt.
Die Kameraden aus Ried im Innkreis haben alte Saugschläuche gefunden und uns telefoniert. Auf dem Rückweg von Oberösterreich war ich mit einem Muster von unseren dort um zu sehen ob sie passen. Sie sind leider zu klein. Wir sagen jedoch trotzdem Danke für den Anruf.
Gute Nachrichten gibt es von unseren Freunden aus Niederösterreich. "Rosmarie", der Austro Fiat der FF Steinabrückl, fährt wieder. Das Löschfahrzeug hat die Probefahrt und Pumpenprüfung nach 8 jährigem Stillstand einwandfrei gemeistert. Der neu gefertigte Zylinderkopf und die neuen Zündkerzen haben gepasst und der Motor ist nach einigen Kurbelumdrehungen sofort angesprungen. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam ein Stück Geschichte wieder zum Leben erwecken konnten. Sie haben uns zwei links geschickt:
http://youtu.be/oJPuF-pbsw0
http://www.youtube.com/watch?v=maho_rFyPrk
Die alten, originalen, Riffelbleche für beide Seiten des Fahrzeuges wurden gereinigt und mit viel Mühe und nochmehr Stahlwolle in vielen Arbeitsstunden mit Hilfe von Thomas und Andreas wieder zum Glänzen gebracht. So schön wie sie geworden sind werden wir sie wieder verwenden und bauen sie nun probehalber auf um zu sehen welche der Bohrungen in den Kotflügel stimmen und welche nicht mehr benötigt werden.
Die Halterung für die rückwärtige Abprotzhaspel ist korrigiert, lackiert und montiert. Der Haspel wurde von Hubert Feuerstein aus Egg zur Restauration abgeholt.
Der Kühler ist seit einigen Wochen mit Wasser gefüllt und wir sind erstaunt wie wenig Wasser verloren geht. Wir werden ihn als nächstes im warmen Zustand prüfen um zu sehen ob noch Lötstellen aufgehen und wo nachgelötet werden muss.
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Atemschutzübung Höchster Strasse
Bei der heutigen Atemschutzprobe stand für unsere in Ausbildung befindlichen Geräteträger ein eher ungewöhnlicher Übungsort auf dem Programm. Übungsannahme - Kinder haben in einem Silo gespielt und einen Brand verursacht - ein Kind konnte sich nicht mehr in Sicherheit bringen und wurde vermisst. Schwerpunkte der Übung: - richtiges Ausrüsten mit AS-Gerät - Personensuche-und Rettung des vermissten Kindes - körperliche Fitness - Sauberkeit an der Einsatzstelle Bei dieser Übung musste jeder Geräteträger zwei Mal den Silo auf einer schmalen Wendeltreppe besteigen. Die Geräteträger überwanden dabei mit Auf- und Abstieg über 800 Treppenstufen. AS
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Feuerwehrarchiv - Zöglingsriege
Wir haben den 10.000 -sten Eintrag mit insgesamt 12.722 Dokumenten in unser Archiv eingetragen. In den letzten Monaten wurde das Verhandlungsschriftenbuch der Jahre 1909 bis 1917 von Schriftführer Hermann Riedmann eingescannt und die darin enthaltenen 153 Protokolle übersetzt und nach Korrektur lesen ins Archiv eingepflegt. Es behandelt z.B. die vielen Großbrände der Jahre 1910 (6), 1911 (14), 1912 (17), die erstmalige Gründung der Zöglingsriege (Feuerwehrjugend) Mitte 1913, die Bauplatzfrage für die Erstellung eines neuen Zeughauses und die schwierige Zeit des 1. Weltkrieges. Im Rahmen unseres Jubiläums „60 Jahre Feuerwehrjugend“ möchten wir auf die Zöglingsriege etwas genauer eingehen. Das erste Protokoll bzgl. Gründung einer Zöglingsriege ist mit 09.12.1912 datiert. Die Leitung wurde Johann Peschl (Peschel), Obersteiger Stellvertreter und von Beruf Schneidermeister, überbunden. Der Anfang wurde am 01.06.1913 mit einem Aufruf zum Beitritt im Lustenauer Gemeindeblatt gemacht. Geprobt wurde zweimal wöchentlich am Spielplatz bei der Oberfahrbrücke, im Winter konnte in dem zur Verfügung gestellten Lokal der Firma Union bei der Austria (Gasthaus zur Austria) geübt werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging der Stand der Zöglinge bis auf 19 Buben und als äußeres Zeichen der Feuerwehrzugehörigkeit wurden im Juli 1914 20 Stk. Mützen zu je 3 Kronen von der Firma Staud in Bregenz geliefert. Ende des Jahres 1914 werden die Einträge in den Protokollen weniger und im 33. Jahresbericht unseres Hauptmannes Gebhard Fitz für das Jahr 1915 ist neben der Auflassung der Sanitätsabteilung und der Sängerriege auch über die Auflassung der Zöglingsriege zu lesen. Neuerliches Bestreben zur Neugründung findet sich dann in den Protokollen des Jahres 1924, sowie dann wieder 1953. Seit 1953 wird unsere Jugendfeuerwehr - heute Feuerwehrjugend - durchgehend betrieben und wir dürfen dadurch heute stolz sagen, dass die freiwillige Feuerwehr Lustenau die älteste Feuerwehrjugend Österreichs hat.
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Teilnahme am Kuppelcup in Blons
Ein weiterer Wettkampf, anlässlich des aus mehreren Stationen bestehenden Vorarberger Bewerbscups, führte unsere Wettkampfgruppe Lustenau III auch in diesem Jahr wieder nach Blons ins Große Walsertal. Eine Gruppe der Wettkampfgruppe III nahm bei diesem Bewerb teil. Beim Kampf um den Einzug ins Viertelfinale mussten sich unsere Wettkämpfer der Feuerwehr Laterns knapp geschlagen geben und erreichten den 13. Rang. Wie schon im letzten Jahr, machten die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre und die Wetterbedingungen passten eher auf einen Weihnachtsmarkt... Bereits am nächsten Samstag den 18.05.2013 gibt es wieder die Gelegenheit die Wettkampfgruppe III beim Nightcup in Nenzing live in Action zu erleben. AS
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Übung: Hydraulische Rettung
Am 07. Mai führte die Gruppe Hydraulische Rettung gemeinsam mit der Rettungsabteilung Lustenau eine Übung durch. Im Zentrum stand die praktische Übung der drei unterschiedlichen Rettungsmodis als auch die organisationsübergreifende Kommunikation. Im Stationsbetrieb wurden folgende Situationen beübt: 1. Sofortrettung: Auffahrunfall, Verunfallte Person, nicht ansprechbar, aufgefahrenes Fahrzeug brennt. 2. Schnelle Rettung: Seitenaufprall fahrerseitig, Fahrer eingeklemmt, ansprechbar mit Erinnerungslücken, große Seitenöffnung, Erstversorgung und Bergung aus derm Fahrzeug 3. Schonende Rettung: PKW in unglücklicher Lage, Person klagt über Rückenschmerzen, Erstöffnung, Versorgung und schonende Rettung mittels Rettungskorsett, nachdem das Dach entfernt wurde. Ein lehrreicher und toller Abend für alle Beteiligten. Organisiert wurde das gemeinsame Seminar von Philipp Schertler (Rettung) und Jürgen Hämmerle (Feuerwehr).