Die 32 Vorarlberger Einsatzkräfte, die in den vergangenen Tagen unermüdlich im Erdbebengebiet im Einsatz waren, sind heute allesamt gesund heimgekehrt.
Die Mitglieder der Spezialeinheit SARUV (Search and Rescue Unit Vorarlberg), der auch unser Feuerwehrkamerad Ergin Ergüven angehört hat, waren am 8. Februar in die Türkei gereist, um dort in der Erdbebenregion nach Überlebenden zu suchen.
Das ist ein Wettlauf gegen die Zeit, da nach 72 Stunden ohne Wasser die Wahrscheinlichkeit, Überlebende zu finden, rapid abnimmt. Das Team war in den Städten Osmaniye und Kahramanmaras im Einsatz und konnte nach 90 Stunden eine Person lebend befreien. Wenig später konnten eine Mutter und ihre Tochter gerettet werden. Und nach 110 Stunden gelang ein Wunder: Ein 15-jähriges Mädchen konnte lebend befreit werden. Dafür war gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen ein Tunnel in den Schuttberg gegraben worden.
Das Team arbeitete in zwei Schichten rund um die Uhr. Die Suche wurde aber durch Kälte, Nachbeben und fehlendes, schweres Gerät sehr erschwert.
Für ihre Arbeit, die unter schwierigsten und äußerst gefährlichen Verhältnissen zu erbringen war, und für ihren Dienst im Sinne der Menschlichkeit bedanken wir uns voller Respekt!