Zwölf Kameraden unserer Feuerwehr nutzten auch dieses Jahr die wertvolle Gelegenheit zu einer Spezialausbildung im Fachbereich Atemschutz.
Bei anspruchsvollen Übungen unter einsatzrealischen Bedingungen wurden in der feststoffbefeuerten Heißausbildungsanlage in Liechtenstein verschiedene Szenarien beübt. Übungsschwerpunkte waren
- absuchen und richtiges vorgehen in verrauchtem Gebäude - richtige Strahlrohrführung und Rauchgaskühlung in Brandraum - Türöffnungen - Rettung von verunfallten Kameraden - Gewöhnung an hohe Temperaturen und die damit verbundene körperliche Belastung
Diese Ausbildung ermöglicht allen Atemschutzgeräterägern unter sicheren Bedingungen realistische Erfahrungen zu sammeln und die eigenen Grenzen kennenzulernen.
Vielen Dank an alle Kameraden, welche sich am Samstag die Zeit genommen haben um an dieser Ausbildungseinheit teilzunehmen.
AS
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Atemschutzleistungsprüfung in Götzis
Am Samstag fand in Götzis die alljährliche Atemschutzleistungsprüfung statt. Dieser Bewerb lehnt sich an die Atemschutzausbildung an und ist eine gute praktische Übung für jeden Atemschutzgeräteträger. Bei diesem anspruchsvollen Bewerb nahmen dieses Jahr zwei Trupps unserer Feuerwehr teil: Trupp 1: Silber Stefan Aspek Jan Hollenstein Stefan Knoll Trupp 2: Bronze Lothar Isele Immanuel Reiter Johannes Sorger An fünf verschiedenen Stationen mussten die Trupps ihr Können und ihr Wissen unter Beweis stellen. An der ersten Station mussten verschiedene Fragen zum Thema Atemschutz beantwortet werden. Nachdem anschließend die Einsatzbereitschaft hergestellt wurde, führten die Trupps jeweils eine Personenrettung und eine Brandbekämpfung durch. Abschließend musste das Atemschutzgerät unter strenger Beobachtung der Bewerter wieder aufgerüstet werden. Beide Trupps konnten den Bewerb erfolgreich absolvieren und konnten das Leistungsabzeichen stolz entgegennehmen. Einen großen Dank an die Feuerwehr Götzis für die Organisation und an alle Bewerter für die faire Bewertung. sk
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Dräger-Schulung
Um den hohen Wartungsstand im Bereich Atemschutz aktuell zu halten und auch in Bezug auf Neuerungen up to date zu bleiben ist eine regelmäßige Schulung notwendig. Markus Hämmerle und Gerd Ortner der Feuerwehr Lustenau reisten deshalb nach Wien, um sich direkt im Firmenstandort der Firma Dräger fortzubilden. Bei dem zweitägigen Seminar "Pressluftatmer" wurde dabei gezielt auf die in unserer Feuerwehr im Einsatz befindlichen Gerätschaften eingegangen. Außerdem erfuhren die Teilnehmer den rechtlichen Hintergrund ihrer so wichtigen Tätigkeit. Wir bedanken uns bei den Experten der Firma Dräger für diesen wertvollen Informationsaustausch. MaHä
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Stundenlauf der Lebenshilfe
„Luschnou, wie as louft und hialft“ – unter diesem Motto veranstaltete auch dieses Jahr die Lebenshilfe Lustenau den Stundenlauf 2016. Unter allen Läufern waren auch Kameraden der Feuerwehr und Feuerwehrjugend vertreten und liefen eine Stunde lang für den guten Zweck. Wie schon all die Jahre davor wurden wir schlussendlich für das originellste Auftreten prämiert. Ob mit Atemschutzgerät, mit Hitzeschutz oder als Dammbeobachter, jeder drehte so viele Runden wie er konnte. Besonders mit einem in ein Feuerwehrauto umgebauten GoCart hatten die Kinder besonders Spaß. Mit beachtlichen 16 Teilnehmern durften wir zusätzlich einen Preis für eine Läufergruppe über 10 Personen entgegennehmen. Hierzu nochmal einen Großen Dank an alle Teilnehmer. Einen großen Dank an unsere Sponsoren Xact und Euroda und an die Organisatoren des Events. Schlussendlich konnten insgesamt etwa € 23.000 für die Lebenshilfe Lustenau erlaufen werden. sk
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Technical Rescue Training
Bereits zum zweiten Mal organisierte der Landesfeuerwehrverband Vorarlberg das Technical Rescue Training auf dem Gelände der Firma Loacker Recycling in Götzis. Unserseits waren vier Kameraden vertreten um neue Rettungstechniken zu erlernen und zu erproben, damit wir immer auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben. Es wurde ein interessantes Programm auf die Beine gestellt, welches über einen ganzen Tag über die Bühne gegangen ist. In verschiedenen Szenarien wie z.B. einem Seitenaufprall gegen einen Baum, ein PKW in Seitenlage oder einem eingeklemmten Fahrzeug unter einem landwirtschaftlichen Gerät hatte jeder die Möglichkeit seine Erfahrungen anhand von Praxisübungen zu vertiefen. An einer Station wurde uns speziell gezeigt, wie man eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug ohne hydraulisches Rettungsgerät bergen kann. Während der Mittagspause konnten nochmals Fragen gestellt werden und verschiedene Rettungsmöglichkeiten diskutiert werden. Einen herzlichen Dank an die Organisatoren und an die Ausbildner von diesem Tag. Es konnten viele neue Eindrücke gewonnen werden, welche wir in den zukünftigen Proben sicherlich mit einfließen lassen werden. jg / sk