Mairegen macht schön oder aber auch gute Stimmung beim Joggen! Das hätten sich sicher auch unsere Läufer, die am letzten Wochenende an der Lustenauer Meile teilnahmen, denken können, als sie bei Regen den 4.200 Meter langen Rundkurs bewältigten.
Heuer stellte die Feuerwehr Lustenau wieder eine sportliche Mannschaft, welche bei diesem jährlichen Laufevent beim Lustenauer Sportpark mitmachte. In der Klasse Hobby Männer musste dabei ein 4 km langer Rundkurs bewältigt werden.
Unsere Läufer Dietmar Hollenstein, Stefan Knoll, Lothar Isele, Florian Kremmel, Valentin Rezsnyak sowie Fabian Weiß (der unser Team als externer Läufer dankenswerter Weise unterstützte) erreichten in der Mannschaftwertung den tollen 2. Rang hinter den Leichtathleten der TS Lustenau und haben so ihre Fitness eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Wir gratulieren unseren fitten Läufern zu der hervorragenden Leistung und bedanken uns bei den Teilnehmern für Ihr Engagement an diesem verregneten Feiertag am ersten Maiwochenende!
KOAL
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Fiigo: Aufsitzen!
Unser Fahrzeug wurde von Fa. Masal perfekt endlackiert und ist wieder zurück in unserer Werkstätte.
Über dem hinteren Geräteraum haben wir den Schlauchtrog und die zwei seitlichen Schlauchhaspeln endmontiert. Das Aufsetzen der beiden hinteren Kotflügel, der Windschutzscheibe und das Anbringen der vorderen Leiterhalterung vervollständigen den Eindruck eines sehr weit fertig gestellten Feuerwehroldtimers.
Dies haben unsere Gäste aus unserer Feuerwehr, der Fachbereich 50+ und unsere Ehrenmitglieder, welche uns an zwei Dienstagabenden besucht haben, vermittelt. Sie bewunderten das Fahrzeug, freuten sich über den Stand der Restaurierung und lobten uns in den höchsten Tönen. Fasziniert hat sie auch die Dimension der Reifen, welche fertig im Lager liegen und in den nächsten Wochen montiert werden. Dass heute Fahrräder Reifen in der gleichen Größe haben, war nur eine ihrer Aussagen.
Die Querlatten und das Brett der Rückenlehne für die Sitzbank der Mannschaft wurden von Alex Surma fertig zugeschnitten, von mir geölt und zusammen an einem sonnigen Samstagnachmittag montiert. Auch haben wir dabei die fertig lackierten Türen der Geräteräume eingesetzt und danach mit unseren Besuchern mit einem kleinen Bier auf unsere Arbeit angestoßen.
Die Frontscheinwerfer wurden aufgesetzt, verkabelt, angeschlossen und verleihen unserem Fahrzeug das typische Austro-Fiat "Gesicht". Stand-, Abblend- und Fernlicht funktioniert, so Kleinigkeiten - wie dass es für das Standlicht keine 12V 10W Glühbirnen mehr zu kaufen gibt und noch gefunden werden müssen - ist das tägliche Brot der Restauratoren.
Ernst Peschl hat uns in seiner Werkstätte die Innenverkleidung des Fahrerhauses und Sitzbank mit der Rückenlehne mit Leder überzogen und gibt dem Fahrer- und Kommandantenraum wieder das originale Aussehen. Der Farbton des Leders passt toll zu der Farbe des Fahrzeuges und wir bedanken uns bei Fa. ZÜCO für die Überlassung desselben auch hier noch einmal herzlichst.
Die Saugschläuche haben wir begonnen einzubinden, Kupplungen und Schläuche passen ineinander, auch der passende Einbindedraht wurde gefunden. Wie richtig eingebunden werden muss, haben wir noch nicht ganz herausgefunden und haben sie vorerst wieder auf die Seite gelegt. Aber wie ich uns kenne, lösen wir auch diese Aufgabe…
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Geschicklichkeitsfahren Altach
Eine fast schon traditionelle Veranstaltung stand am 30.04.2016 für unsere Maschinisten auf dem Programm - das 19. Geschicklichkeitsfahren in Altach. 18 Maschinisten unserer Wehr nahmen auch in diesem Jahr die Gelegenheit wahr, bei diesem Bewerb für Einsatzfahrer ihr Können unter Beweis zu stellen. Jeder Fahrer von unserer Wehr absolvierte den Parkour, der aus 10 verschiedenen Stationen besteht, in einer Einzel- und in einer Gruppenwertung. Dabei wird auch nach Fahrzeugen über und unter 5,5 t unterschieden. Bei den einzelnen Stationen mussten die verschiedensten fahrtechnischen Aufgaben bewältigt werden. Neben dem richtigen Einschätzen von Fahrzeugabmessungen mussten unter anderem auch Schneeketten auf Zeit angelegt werden, eine pendelnde Flasche in eine Kiste versenkt werden, Dosen mittels eines Wasserwerfers getroffen und Wasser aus einer Gießkanne "portioniert" werden. Zudem durften die Fahrer auch noch die Geschicklichkeit mit einem verkehrt gelenkten Go-Kart und beim "Schlauchbowling" zeigen. In diesem Jahr durften wir uns über einen Pokal freuen: 5. Rang - Gruppenwertung unter 5,5t - Florian Ronacher, Stefan Aspek, Andreas Schmid Wir gratulieren den erfolgreichen Fahrern recht herzlich zur erbrachten Leistung! Dieser Bewerb ist eine sinnvolle Ergänzung zu unserer umfangreichen Maschinistenausbildung und gibt unseren Einsatzfahrern die Möglichkeit die Fahrzeuge noch besser kennenzulernen. AS
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Spatenstichfeier
Am 29. April 2016 erfolgte bei strahlendem Sonnenschein der feierliche Spatenstich zum Bau des neuen Lustenauer Feuerwehrhauses. Der Grazer Architekt DI Harald Kloiber vom Büro projekt.cc hat mit seinem Entwurf im Sommer 2014 den fachkundig besetzten Jurywettbewerb aus über 100 eingereichten Projekten gewonnen. Lustenau erhält eine topmoderne Drehscheibe für Sicherheit. Bürgermeister Kurt Fischer freut sich über den Meilenstein für die Sicherheit im Ort: „Das alte Feuerwehrhaus ist für die hochprofessionelle 160-Personen starke Lustenauer Feuerwehr viel zu klein und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen für die Sicherheit im Ort. Der Standort für das neue Feuerwehrhaus an der Neudorfstraße bei der HAK/HAS ist zentral gelegen und bietet gute Zu- und Ausfahrmöglichkeiten. Lustenau erhält eine topmoderne Drehscheibe für Sicherheit, die auch als Einsatzzentrale bei möglichen Katastrophenfällen fungiert. Mit dieser Infrastruktur sind wir für eine sichere Zukunft gut gerüstet!“ Feuerwehrkommandant Dietmar Hollenstein fügt hinzu: „Für unsere ehrenamtlichen Mitglieder ist der Neubau des Feuerwehrhauses ein großer Schritt in eine zeitgemäße Infrastruktur. Die vielen Einsätze, Ausbildungen und Wartungsarbeiten können so wieder in einem perfekten Umfeld durchgeführt werden. Auch hat die Feuerwehrjugend dann wieder genug Raum und Möglichkeiten, um ihre erfolgreiche Jugendarbeit im Sinne des Ehrenamtes durchzuführen. Wir sind sehr dankbar für die Wertschätzung, die der Feuerwehr entgegengebracht wird.“ Dank für weitblickende Sicherheits-Investition Für die Errichtung des neuen Feuerwehrhauses in der Marktgemeinde Lustenau wurde landesseits eine Unterstützung in der Höhe von 1,85 Millionen Euro in Aussicht gestellt. "Mit der Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für den anspruchsvollen Dienst der Feuerwehrleute haben die Marktgemeinde und Feuerwehr Lustenau wichtige Meilensteine für die Zukunft gesetzt und stellen sicher, dass im Ernstfall Effizienz, Qualität und rasche Einsatzbereitschaft gewährleistet sind. Zudem verdienen das große persönliche Engagement der Feuerwehrleute respektvolle Anerkennung und Wertschätzung", dazu Landesrat Erich Schwärzler. „Neben dem Dienst für die Sicherheit trägt die Feuerwehr auch zu einem vitalen Gemeindeleben bei und erhält auf diese Weise gewachsene und bewährte Strukturen. Daraus erwächst auch jener starke Rückhalt, den die Feuerwehrleute in der Bevölkerung brauchen und haben.“ Funktionelles Raumprogramm überzeugend umgesetzt Das Siegerprojekt des Grazer Architekten DI Harald Kloiber, Büro projekt.cc, hatte die Jurymitglieder beim offenen Architekturwettbewerb in punkto Zweckmäßigkeit und Erfüllung des geforderten Raumprogramms überzeugt. Im neuen Feuerwehrhaus sind auf einer Nutzfläche von ca 3400 m² und ca 18500 m³ umbautem Raum unter anderem eine Fahrzeughalle mit 16 Stellplätzen, eine Wasch- und Wartungshalle, ein Zugriffslager, ein Schlauchturm mit Schlauchwaschanlage, Besprechungs- und Schulungsräume, ein Jugendraum und Sanitäts- und Ruheräume vorgesehen. In seiner Architektur fügt sich das neue Haus ideal in seine Umgebung in direkter Nachbarschaft zur Handelsakademie ein. Der Architekt Harald Kloiber über sein Projekt: „Die Präsenz des neuen Feuerwehrhauses im öffentlichen Straßenraum mit der einsichtigen Fahrzeughalle und der Einsatzzentrale stiftet die nötige Identifikation und vermittelt in idealer Weise das Thema „Sicherheit“, genau dieses positive Image der Feuerwehr:„Wir sind zugegen, wenn unsere Hilfe benötigt wird“. Zur Materialwahl meint der Architekt: „Unser Anspruch ist die Errichtung eines kompromisslosen, funktionalen Zweckbaus mit zeitloser Eleganz und minimierten Instandhaltungskosten. Dieser Anspruch definiert auch die Materialisierung. Sowohl die robusten und beständigen Sichtbetonbauteile im Sockelgeschoss, als auch der Baustoff Holz, konstruktiv eingesetzt für sämtliche Dachtragwerke, wie auch die dunkel geölte Holzfassade sind privilegiert dafür, dass Sie in Würde altern können, sich im Laufe der Zeit in ihrem Erscheinungsbild auf eigenständige Art aneinander annähern, dabei noch an Reiz gewinnen. Die transparenten Falttoranlagen der Fahrzeughalle in Aluminium, großflächige Verglasungen in Eichenrahmen sowie verzinkt, beschichtete Stahlbauteile bilden dazu über den gesamten Gebäudezyklus in ihrer Beständigkeit einen angenehmen Kontrast. Durch die Einbindung des Umweltverbandes Vorarlberger Gemeindehaus sowie des Energieinstitutes Vorarlberg erfolgt die Zielsetzung und Bewertung des Bauwerks gemäß Kommunalgebäudeausweis KGA, der Einsatz von nachhaltigen und ökologischen Materialien, Lebenszykluskosten, Wirtschaftlichkeitsberechnungen etc. werden im Gesamtkonzept berücksichtigt.“ Haustechnisches Konzept Grundvoraussetzung seitens der Architektur für ein sinnvolles Energiekonzept ist die kompakte Bauweise und die gezielte Zusammenfassung und Anordnung von unterschiedlichen Temperaturzonen (beheizte, niedrig temperierte- sowie unbeheizte Räume). Als weitere Maßnahmen ohne Zusatzkosten sind die Tageslichtausnutzung, sowie ein funktionelles Konzept von Beschattung (Vordächer) und Querdurchlüftung berücksichtigt. Die Heizgrundlastabdeckung erfolgt über Erdwärme Tiefensonden. Die Abdeckung der Spitzenlasten erfolgt mit Biogas. Die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie die vorgesehene aktive Solarenergienutzung zur Stromerzeugung (uneinsichtig am Fahrzeughallendach situiert) erfüllen die Ansprüche der Gemeinde Lustenau als e5 Gemeinde. Projektdaten: Neubau Feuerwehrhaus Lustenau, Neudorfstraße Zu bebauendes Grundstück: ca. 5.475m² Geschosse: UG, EG, 1.OG, DG (Technik) Bruttogeschossfläche BGF (beheizt): ca. 3.945 m² Bruttorauminhalt BRI: ca. 18.500 m³ Geschätzte Baukosten: ca. € 12.500.000,-- inkl. MWSt. Raumprogramm (Haupträume pro Geschoss) KG: Lager für Katastropheneinsatzmittel, Schlauchwaschanlage mit Schlauchlager sowie diverse Lagerräume. EG: 16 Garagenplätze sowie eine Wasch- und Wartungshalle für die Einsatzfahrzeuge, Umkleiden und Duschen. Nachrichten-, Kommando- und Bereitschaftsraum. Lager- und Werkstatträume für die Lagerung bzw. Wartung und Pflege der technischen Ausrüstung. 1.OG: Schulungs- bzw. Sitzungsräume. Diese Räume können mittels mobiler Trennwände in unterschiedliche Raumgrößen aufgeteilt werden. Sie sollen im Katastrophenfall auch als Einsatzzentrale für den Katastrophenschutz dienen. 3 Büros für die Verwaltung und ein Archiv. Jugend- u. Trainingsräume sowie eine Küche. Haustechnikraum und Serverraum. Im Dachgeschoß ist die Lüftungszentrale sowie das Notstromaggregat situiert. Außenraum: Der Schlauchturm befindet nordseitig des Gebäudes, er soll bei Übungen auch als Kletterturm benutzt werden können. Die Parkplätze sowie ein witterungsgeschützter Übungsplatz im Ausmaß von 25m x 10m befinden sich ebenfalls nordseitig. Die Zu- bzw. Abfahrt zu/von diesem Bereich erfolgt west- bzw. ostseitig des geplanten Gebäudes. Zeitplan Neues Feuerwehrhaus Lustenau Grundsatzbeschluss GVE Oktober 2013 Architektenwettbewerb Dez 2013 bis Juni 2014 GVE-Beschluss Freigabe des Wettbewerbprojekts, Architekturleistungen Februar 2015 Entwurfsplanung 1. Jahreshälfte 2015 Baueingabe Herbst 2015 Baubeginn 29. April 2016 Fertigstellung 2017 Text/Bilder Marktgemeinde Lustenau
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EU Exchange - Berufsfeuerwehr Madrid
Bei einem Austauschprogramm der Europäischen Union mit der Berufsfeuerwehr der Comunidad Madrid (autonome Provinz Madrid) in Spanien hatten 7 Mitglieder der Feuerwehr Rankweil, Betriebsfeuerwehr ÖBB und der Feuerwehr Lustenau die Gelegenheit das spanische System der Feuerwehren im Detail kennenzulernen. Die Feuerwehren der Provinz Madrid sind für die Sicherheit von über 6,4 Millionen Menschen verantwortlich. Im Gegensatz zu Vorarlberg wird der Brandschutz durch Berufsfeuerwehren sichergestellt. Der eigens für uns eingeteilte Offizier Aitor Soler Zimbrelo zeigte uns während dieser Ausbildungswoche die Struktur und Vorgehensweise der spanischen Feuerwehren. Wir besuchten unter anderem die Hauptfeuerwache der Feuerwehr Madrid Stadt, die Hautptfeuerwache der Provinz in Las Rosas und einige weitere Feuerwachen der Provinz, welche uns ihre Spezialfahrzeuge vorstellten. Zusätzlich konnten wir noch die integrierte Leitstelle des Notrufzentrums 112 im Detail besichtigen. In dieser Leitstelle laufen alle Notrufe der Feuerwehr, Rettung und der Polizei von über sechs Millionen Menschen auf. Ein weiteres Highlight war der Besuch der auf Bergrettung spezialisierten Feuerwache Gera welche nordwestlich von der Stadt Madrid in den Bergen liegt. Hier konnten wir auch die Männer hautnah bei einer Bergrettungsübung mit dem Hubschrauber im Einsatz beobachten. Der Besuch des Katastropheneinsatzzentrums der Stadt Alcorcón bei welcher uns unter anderem ein Einblick in die Atemschutzausbildung der Berufsfeuerwehrleute gegeben wurde, rundeten den Besuch ab. Selbstverständlich hatten wir auch noch die Gelegenheit die wunderschöne Hauptstadt von Spanien zu erkunden und kennenzulernen. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei unseren spanischen Kollegen für die herzliche Aufnahme, das tolle Programm und die Gastfreundschaft! AS